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Forschung für Innovationen in der Agrarwirtschaft

 

Innovationsfonds

Sie erforschen innovative Ideen für die Agrarwirtschaft oder entwickeln an Ihrem Institut oder in Ihrem Unternehmen agrarrelevante Verfahren, Produkte oder Dienstleistungen? Die Rentenbank finanziert Forschungsvorhaben zur Förderung von Innovationen in der Agrarwirtschaft.

Die Projekte sollen die nachhaltige Leistungsfähigkeit der Branche, die Verbesserung des agrarbezogenen Umwelt- und Verbraucherschutzes sowie des Tierschutzes in der Landwirtschaft fördern. Die Vorhaben sollten einen deutlichen Bezug zur unternehmerischen Praxis haben und für eine breite Anwendung unter wirtschaftlichen Bedingungen geeignet sein.

Ziel der Förderung ist es insbesondere, die letzte Entwicklungsstufe bis zur Markteinführung von innovativen Ideen zu beschleunigen. Zu diesem Zweck können auch wissenschaftliche Untersuchungen, die den Einsatz von Innovationen in Praxisbetrieben begleiten, gefördert werden.

Antragsberechtigt sind sowohl Forschungseinrichtungen als auch Unternehmen.

Forschung für Innovationen in der Agrarwirtschaft

Mittelherkunft

Die Rentenbank stellt die Mittel zur Förderung agrarbezogener Forschungs- und Entwicklungsvorhaben bereit. Die Förderung erfolgt durch einen Zuschuss.

Antragsverfahren

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Die Rentenbank sowie das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft stützen ihre Förderentscheidung auf die agrarfachliche Expertise der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Potenzielle Antragsteller wenden sich daher für eine telefonische Beratung zunächst an die BLE.

Anschließend können Sie bei der BLE eine aussagekräftige Projektskizze für die fachliche Beurteilung des Projekts einreichen.

Wird die Projektskizze positiv bewertet, werden Sie zu einer formalen Antragstellung bei der Rentenbank aufgefordert. Die Bewilligung erhalten Sie von der Rentenbank.

Ansprechpartner für eine telefonische Beratung bei der BLE:

Tierhaltung: Dr. Julia Brendle

Tel.: 0228 6845 3577

Pflanzenbau: Felix von Glisczynski

Tel.: 0228 6845 3416

Rentenbank senkt Zinsen

17. Juli 2018

Die Landwirtschaftliche Rentenbank in Frankfurt am Main hat die Zinssätze ihrer Förderkredite entsprechend der Zinsent­wicklung an den Kapitalmärkten um bis zu 0,10 Prozent­punkte (nominal) gesenkt.

© Adam Gryko/Shutterstock.com

Innerhalb der besonders günstigen „Top-Konditionen“ liegt der Sollzinssatz in der günstigsten Preisklasse (A) bei einer Laufzeit und Zinsbindung von 10 Jahren mit einem tilgungsfreien Jahr jetzt bei effektiv 1,26 Prozent; bei einer Laufzeit von 20 Jahren und einer Zinsbindung von 10 Jahren mit einem tilgungsfreien Jahr sind es jetzt effektiv 1,51 Prozent.

Die Förderprogramme der Rentenbank richten sich unter anderem an Unternehmen der Agrar-, Ernährungs- und Forstwirtschaft sowie Unternehmen im Bereich Fischerei oder erneuerbarer Energien. Sie dienen der Finanzierung von Investitionen oder Betriebsmitteln.

Die Programmkredite der deutschen Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln, z. B. Zuschüssen, eingesetzt werden, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen eingehalten werden. Bei allen Förderdarle­hen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von der Bonität und der Wert­haltigkeit der Sicherheiten nehmen die Hausbanken die Einstu­fung in die jeweilige Preisklasse vor.


Service-Nummer Kreditanfragen: 069/2107-700

Rentenbank hebt Zinsen an

12. Juni 2018

Die Landwirtschaftliche Rentenbank in Frankfurt am Main hat die Zinssätze ihrer Förderkredite entsprechend der Zinsent­wicklung an den Kapitalmärkten um bis zu 0,15 Prozent­punkte (nominal) angehoben. Innerhalb der besonders günstigen „Top-Konditionen“ liegt der Sollzinssatz in der günstigsten Preisklasse (A) bei einer Laufzeit und Zinsbindung von 10 Jahren mit einem tilgungsfreien Jahr jetzt bei effektiv 1,36 Prozent; bei einer Laufzeit von 20 Jahren und einer Zinsbindung von 10 Jahren mit einem tilgungsfreien Jahr sind es jetzt effektiv 1,61 Prozent.

© Adam Gryko/Shutterstock.com

Die Förderprogramme der Rentenbank richten sich unter anderem an Unternehmen der Agrar-, Ernährungs- und Forstwirtschaft sowie Unternehmen im Bereich Fischerei oder erneuerbarer Energien und dienen der Finanzierung von Investitionen oder Betriebsmitteln.

Die Programmkredite der deutschen Förderbank für die Agrar­wirtschaft und den ländlichen Raum dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln, z. B. Zuschüssen, eingesetzt werden, soweit die von der EU vorgegebenen Bei­hilfeobergren­zen eingehalten werden. Bei allen Förderdarle­hen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von der Bonität und der Wert­haltigkeit der Sicherheiten nehmen die Hausbanken die Einstu­fung in die jeweilige Preisklasse vor.

Service-Nummer Kreditanfragen: 069/2107-700

Innovative Agrarpolitik nach 2020 – Edmund Rehwinkel-Stiftung präsentiert Forschungsergebnisse

6. Juni 2018

Wenn es nach den Landwirten geht, sollte die zukünftige Agrarpolitik weniger bürokratisch sein und einen finanziellen Ausgleich für die Umsetzung höherer Sozial-, Umwelt-, Tierwohl- und Verbraucherschutzstandards beinhalten. Außer­dem wünschen sich die Landwirte eine stärkere Verhandlungsposition gegenüber dem Handel. Zu diesen Ergebnissen kommt eine unter der Leitung von Professor Dr. Uwe Latacz-Lohmann (Universität Kiel) durchgeführte Befragung.

ERS_Foto-Symposium_2018 (druckfähig)

Dass die gesellschaftlich geforderte Extensivierung der heimischen Produktion eine Anhebung der öffentlichen Zuwendungen voraussetzt, weil die Betriebe sonst nicht mehr wettbewerbsfähig wären, bestätigen auch Berechnungen von Dr. Frederick Volckens und Carl-Christian Meyer (Betriebswirtschaftliches Büro Göttingen GmbH).

Beides sind Ergebnisse aus wissenschaftlichen Forschungsarbeiten zum Thema „Innovative Agrarpolitik nach 2020“, welche die Edmund Rehwinkel-Stiftung der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert und bei ihrem jährlichen Symposium in Berlin vorgestellt hat. Dort präsentierten auch Prof. Dr. Martin Odening (HU Berlin) und Prof. Dr. Oliver Mußhoff (Universität Göttingen), Prof. Dr. Vera Bitsch und Andreas Gabriel (TU München) sowie Dr. Kirsten Boysen-Urban (Universität Hohenheim) ihre Forschungsergebnisse zu den Themen Preis- und Ertragsrisiken, Betriebsnachfolge sowie Sicherheitsnetze in der GAP. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Ludger Schulze Pals (Chef­redakteur des Magazins „top agrar“).

Der Sprecher des Vorstands der Rentenbank und Vorstandsvorsitzende der Edmund Rehwinkel-Stiftung, Dr. Horst Reinhardt, würdigte die Arbeiten als wichtige Beiträge zur aktuellen agrarpolitischen Diskussion. „Die Studien analysieren zentrale Herausforderungen der Gemeinsamen Agrarpolitik und liefern zugleich konkrete Politikempfehlungen für die Grundausrichtung der kommenden Förderperiode“, so Reinhardt.

Bereits am Vorabend der Veranstaltung nutzten die Teilnehmer die Gelegen­heit zum Gedankenaustausch mit der französischen Botschafterin, Anne-Marie Descôtes. In ihrer Rede skizzierte sie die Ideen Frankreichs zur Weiterentwick­lung der Europäischen Union und verwies auf die Initiativen von Staats­präsi­dent Emmanuel Macron. Descôtes, die vor ihrer Berufung zur Botschafterin bereits viele Jahre in verschiedenen Positionen mit EU-Themen betraut war, zeigte interessante Perspektiven für die künftige Gemeinsame Agrarpolitik im Rahmen einer Neugestaltung auf. Sie betonte, dass Frankreich den Finan­zierungsvorschlag der Kommission für verbesserungsfähig hält und die Wah­rung des GAP-Haushalts fordert, um das jetzige Unterstützungsniveau zu halten. „Über die Finanzierung hinaus bilden die jüngsten Legislativvorschläge eine gute, aber ausbaufähige Arbeitsbasis für die Zukunft der GAP. Sie eröffnen neue Möglichkeiten zur Strukturierung der Agrarsektoren und zur Förderung einer nachhaltigeren Landwirtschaft. So können wir die Ernährungssouveränität in der Zukunft verbürgen“, sagte die Botschafterin.

Die Forschungsbeiträge sind in Band 34 der „Schriftenreihe der Rentenbank“ veröffentlicht und können kostenlos bestellt werden (Tel. 069/2107-363; Fax -6447). Dieser und frühere Bände der Schriftenreihe sind auch als PDF auf der Homepage der Rentenbank kostenlos abrufbar (https://www.rentenbank.de/ueber-uns/publikationen/schriftenreihe/).

 

Service:

Die Edmund Rehwinkel-Stiftung der Landwirtschaftlichen Rentenbank wurde 1974 zur Erinnerung an den früheren Bauernpräsidenten und langjährigen Vorsitzenden des Verwaltungsrates der Rentenbank ins Leben gerufen. Ziel der Stiftung ist die Förde­rung von agrarbezogener Wissenschaft und Forschung. Die Stiftung schreibt dazu ein­mal im Jahr ein aktuelles Schwerpunktthema aus. Interessierte können sich darauf mit einer Projektskizze um Förderung bewerben. Darüber hinaus vergibt die Stiftung Stipendien an Studierende, die ihren Master mit agrar- oder ernährungswissenschaft­lichem Schwerpunkt an einer deutschen Hochschule absolvieren. Unter dem Titel „Wissenschaft.Praxis.Dialog“ fördert die Stiftung zusätzlich den Austausch zwischen der forschenden Wissenschaft und der land- sowie ernährungswirtschaftlichen Praxis. Nähere Informationen unter http://www.rehwinkel-stiftung.de/.

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