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Projekt 1000 Baumriesen

Unsere Natur­schutz­projekte

 

Gesellschaftlich verantwortliches Handeln

Nachhaltigkeit ist das Leitmotiv unseres Förderauftrags

Aufgrund der Besonderheiten des elementaren, nicht reproduzierbaren Produktionsfaktors Boden und eines Denkens in Generationen hat langfristig ausgerichtetes unternehmerisches Handeln in der Land- und Forstwirtschaft einen besonders hohen Stellenwert. So ist der Begriff der "Nachhaltigkeit" im Sinne der dauerhaften Nutzung einer natürlichen Ressource ursprünglich in der deutschen Forstwirtschaft geprägt worden.

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Die Land- und Forstwirtschaft bietet vielfältige Ansatzpunkte zur Verwirklichung von Nachhaltigkeitszielen. Dabei leisten beispielsweise die Erzeugung erneuerbarer Energien und die Verminderung direkter Emissionen wie Methan aus der Tierhaltung wichtige Beiträge zum globalen Klimaschutz. Auch der Erhalt und die Förderung der Biodiversität auf land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen vereinen Aspekte der ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeit gleichermaßen.

Für die Rentenbank haben gesellschaftlich verantwortliches Handeln und der Schutz der Umwelt einen besonders hohen Stellenwert. Unsere Förderung ist grundsätzlich auf Langfristigkeit aufgebaut. Wesentliche Aspekte des nachhaltigen Wirtschaftens wurden mit dem Inkrafttreten des 5. Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über die Landwirtschaftliche Rentenbank am 1. August 2002 auch explizit in den Förderauftrag der Bank aufgenommen.

Auch in unserem Leitbild bekennen wir uns zu unserer Verantwortung für die nachhaltige Verbesserung ökonomischer, ökologischer und sozialer Aspekte. Dies umfasst nicht nur den Leitgedanken unserer Förderpolitik sondern auch unser internes Handeln. 

Nachhaltigkeit im Kerngeschäft



Wie fördert die Rentenbank Nachhaltigkeit?

Sechs Beispiele aus unserer Förderpraxis

Nachhaltigkeit gehört seit jeher zu unserem Kerngeschäft. Wesentliche Aspekte ökologischer Nachhaltigkeit sind seit 2002 auch explizit in unserem gesetzlichen Förderauftrag verankert. 2018 finanzierten wir nachhaltige Vorhaben mit insgesamt 1,8 Mrd. Euro, einschließlich der Förderung von erneuerbaren Energien. Im Rahmen der Programme „Nachhaltigkeit“ sowie „Umwelt- und Verbraucherschutz“ fördern wir ein breites Spektrum von Maßnahmen zur Verbesserung des Tierwohls, der Energieeffizienz oder der Minderung von Emissionen. Auch die Direkt- oder Regionalvermarktung landwirtschaftlicher Produkte, der ökologische Landbau und tiergerechte Haltungsformen fallen unter diese Programme. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung erneuerbarer Energien im Rahmen unseres Förderprogramms „Energie vom Land“. Hier liegt der Fokus auf Investitionen in die Erzeugung, Speicherung und Verteilung erneuerbarer Energien. Mit diesem Programm fördern wir auch „Bürger- und Bauerwindparks“, die mehrheitlich Bürgern, Unternehmern und Grundstücksbesitzern am Standort des Windparks gehören. Die folgenden nachhaltigen Investitionsprojekte spiegeln diese Vielfalt wider.

Zu den Einzelprojekten

Besondere Naturschutzprojekte



Klima- und Artenschutz

Nachhaltige Waldbewirtschaftung im Forstrevier Buchenborn

Neben unseren nachhaltigen Förderprojekten im Programmkreditgeschäft, die wir in Zusammenarbeit mit den Hausbanken im ländlichen Raum durchführen, initiieren wir auch selbst Maßnahmen, die einen wichtigen Nachhaltigkeitsbeitrag leisten und in enger Verbindung mit der Agrarwirtschaft oder dem ländlichen Raum stehen. Ein Beispiel hierfür ist eine an natürlichen Prozessen orientierte Biotopentwicklung in Wald- und Offenlandbereichen. Hierzu haben die Rentenbank und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) einen Rahmenvertrag über die langfristige ökologische Bewirtschaftung von 550 Hektar Wald in der hessischen Wetterau geschlossen.

Die Bewirtschaftung der Waldflächen und die fachliche Beratung zu weiteren Einzelmaßnahmen im Wald erfolgt durch die BImA. Sie bewirtschaftet die Flächen nach strengen ökologischen Bewirtschaftungsgrundsätzen, bei denen die Anreicherung von Alt- und Totholz, der vollständige Verzicht auf Biozide und ein angepasster Wildbestand im Fokus stehen.

Innerhalb dieses Rahmenvertrags werden weitere Projekte als Einzelmaßnahmen initiiert, die ebenfalls zum Naturschutz beitragen sollen.

zu den Einzelprojekten


F.R.A.N.Z.-Projekt

Gemeinsam für mehr Vielfalt in der Agrarlandschaft

Blühstreifen am Feldrand erfreuen nicht nur das Auge, sondern auch die Natur. Sie tragen zur Biodiversität auf intensiv landwirtschaftlich genutzten Flächen bei und sind daher eine von vielen Maßnahmen, die aktuell im bundesweiten Projekt „F.R.A.N.Z. - Für Ressourcen, Agrarwirtschaft und Naturschutz mit Zukunft“ entwickelt und erprobt werden. Das Ziel des Projekts ist es, die Artenvielfalt in der Agrarwirtschaft zu erhalten und zu erhöhen. In zehn Demonstrationsbetrieben finden daher seit 2017 intensive ökologische und sozioökonomische Forschungsarbeiten statt. Das von der Rentenbank mitfinanzierte Projekt steht unter der Schirmherrschaft des Bundeslandwirtschaftsministeriums und des Bundesumweltministeriums. Durchgeführt wird das Verbundprojekt von der Umweltstiftung Michael Otto gemeinsam mit dem Deutschen Bauernverband. Die drei Thünen-Institute für Ländliche Räume, für Biodiversität und für Betriebswirtschaft sowie die Universität Göttingen begleiten das Projekt wissenschaftlich.

Die bisherigen Forschungsergebnisse des Projekts und weitere Informationen können auf der Projekt-Website abgerufen werden.

Zur F.R.A.N.Z.-Webseite

Herausforderung Klimawandel – Rehwinkel-Stiftung der Rentenbank präsentiert Forschungsergebnisse

5. Juni 2019

Frankfurt. Der Beitrag der 28 EU-Staaten zu den weltweiten agrarrelevanten Treibhausgas-Emissionen (THG) ist laut Prof. Dr. Martin Banse und Dr. Viktoriya Sturm vom Braunschweiger Thünen-Institut für Marktanalyse relativ gering. Maßnahmen zu deren Vermeidung seien aber dennoch wichtig, so die Wissenschaftler. Am wirkungsvollsten sei eine CO2-Steuer auf spezifische agrarrelevante THG-Emissionen. Dazu formulieren Banse und Sturm drei Optionen einer CO2-Steuer auf EU-Ebene. Dass klimarelevante Gase aus der Landwirtschaft nicht völlig zu vermeiden sind, ist wiederum Ergebnis einer von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen unter Leitung von Talke Heidkroß durchgeführten Studie. Die Produktion könne aber effizienter gestaltet werden, sodass weniger klimaschädliche Gase emittiert werden. Im Projekt wurden gemeinsam mit Schweinemastbetrieben und Beratungsorganisationen Klimabilanzierungen durchgeführt und Maßnahmen zur Verbesserung der Klimaeffizienz in der Schweinemast identifiziert.

Beide Studien sind Teil der zum Thema „Herausforderung Klimawandel – Auswirkungen auf die Landwirtschaft und Anpassungsstrategien“ von der Edmund Rehwinkel-Stiftung der Landwirtschaftlichen Rentenbank geförderten Forschungsarbeiten, die heute in Berlin vorgestellt wurden. Dort präsentierten auch Professorin Jana Zinkernagel von der Hochschule Geisenheim University, Professor Uwe Latacz-Lohmann und Professor Friedrich Taube (beide Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) ihre Forschungsergebnisse. Während Professorin Zinkernagel untersuchte, wie sich der Klimawandel auf den Anbau und Bewässerungsbedarf von Freilandgemüse auswirkt, befasste sich Professor Latacz-Lohmann mit der Akzeptanz von Maßnahmen beim vertraglichen Moorschutz seitens betroffener Landwirte. Professor Taube analysierte den Wurzelumsatz gängiger Futterpflanzen sowie die daraus resultierenden CO2-Emissionen und bestimmte das Potenzial verschiedener Grünlandarten zur Erhöhung der Kohlenstoffvorräte im Boden.

Der Sprecher des Vorstands der Rentenbank und Vorstandsvorsitzende der Edmund Rehwinkel-Stiftung, Dr. Horst Reinhardt, würdigte die fünf Arbeiten als wichtige Beiträge zur aktuellen Diskussion um die Klimaveränderungen. „Spätestens seit dem Hitzesommer 2018 weiß jeder um die großen Herausforderungen eines fortschreitenden Klimawandels. Die Landwirtschaft ist sich ihrer Rolle und ihrer Verantwortung bewusst. Für sie geht es dabei um den Erhalt ihrer Produktionsgrundlage“, so Reinhardt. Die Studien böten dazu eine Reihe konkreter Handlungsempfehlungen.

Moderiert wurde die Tagung vom Chefredakteur des Magazins „top agrar“, Dr. Ludger Schulze Pals.

Bereits am Vorabend des Symposiums nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit zum Gedankenaustausch mit dem ehemaligen Astronauten Dr. Ulf Merbold. In seinem Gastvortrag zeigte Merbold auf, welchen Beitrag die Weltraumforschung zum Klimaschutz leisten kann. Die globale Beobachtung aus dem All liefere vor allem wichtige Daten. Satelliten sorgten schon heute für effiziente Steuerungsprozesse und Fernüberwachung, gerade auch in der Landwirtschaft. Die Wissenschaft werde auch in Zukunft wichtige Erkenntnisse zum Klimawandel liefern. Es sei aber Aufgabe der Politik, auf dieser Grundlage die nötigen Entscheidungen zur Reduzierung von Emissionen zu treffen.

Die Forschungsbeiträge sind in Band 35 der „Schriftenreihe der Rentenbank“ erschienen und können kostenlos bestellt werden (Tel. 069/2107-363, Fax -6447 oder über das Bestellformular). Dieser und frühere Bände der Schriftenreihe sind auch als PDF unter Publikationen kostenlos abrufbar.

 

Service:

Die Edmund Rehwinkel-Stiftung der Landwirtschaftlichen Rentenbank wurde 1974 zur Erinnerung an den früheren Bauernpräsidenten und langjährigen Vorsitzenden des Verwaltungsrates der Rentenbank ins Leben gerufen. Ziel der Stiftung ist die Förde­rung von agrarbezogener Wissenschaft und Forschung. Die Stiftung schreibt dazu ein­mal im Jahr ein aktuelles Schwerpunktthema aus. Interessierte können sich darauf mit einer Projektskizze um Förderung bewerben. Darüber hinaus vergibt die Stiftung Stipendien an Studierende, die ihren Master mit agrar- oder ernährungswissenschaft­lichem Schwerpunkt an einer deutschen Hochschule absolvieren. Unter dem Titel „Wissenschaft.Praxis.Dialog“ fördert die Stiftung zusätzlich den Austausch zwischen der forschenden Wissenschaft und der land- sowie ernährungswirtschaftlichen Praxis. Nähere Informationen unter www.rehwinkel-stiftung.de.


Das beigefügte Foto des Edmund Rehwinkel-Symposium in Berlin zeigt von links nach rechts:
Ansgar Lasar (Landwirtschaftskammer Niedersachsen), Dir. u. Prof. PD Martin Banse (Thünen-Institut für Marktanalyse, Braunschweig), Dr. Ludger Schulze Pals (Moderation, Chefredakteur top agrar), Prof. Dr. Uwe Latacz-Lohmann (Universität Kiel), Prof. Dr. Jana Zinkernagel (Hochschule Geisenheim University), Dr. Carsten Malisch (Universität Kiel)

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Herausforderung Klimawandel: Rehwinkel-Stiftung lädt zum Symposium ein

20. Mai 2019

Die Edmund Rehwinkel-Stiftung der Landwirtschaftlichen Rentenbank lädt am 5. Juni 2019 zu einem Symposium nach Berlin ein. Vorgestellt werden dabei von der Stiftung geförderte wissenschaftliche Studien zum hochaktuellen Thema „Herausforderung Klimawandel – Auswirkungen auf die Landwirtschaft und Anpassungsstrategien“.

Ansicht 3

Die Arbeiten analysieren unter anderem die Einführung marktbasierter Instrumente (Preissetzung) zur Minderung agrarrelevanter Treibhausgas-Emissionen, Potenziale zur Verbesserung der Klimaeffizienz in der Schweinemast und Auswirkungen des Klimawandels auf den Bewässerungsbedarf von Freilandgemüse. Die Autorinnen und Autoren liefern mit ihren Ergebnissen landwirtschaftlichen Betrieben eine Reihe von Handlungsempfehlungen für den Umgang mit Klimaveränderungen. Gleichzeitig befassen sie sich mit dem möglichen Beitrag der Landwirtschaft zur Klimaschutzpolitik der Bundesregierung.

Die Teilnehmer des Symposiums erwartet ein spannender Vormittag, der neben der Vorstellung der Studien auch eine mit hochkarätigen Experten besetzte Podiumsdiskussion bietet. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos. Interessierte können sich unter www.rentenbank.de/symposium-tagung2019 anmelden. Dort befindet sich auch das Programm zur Veranstaltung.


Service:

Die Edmund Rehwinkel-Stiftung der Landwirtschaftlichen Rentenbank wurde 1974 zur Erinnerung an den früheren Bauernpräsidenten und langjährigen Vorsitzenden des Verwaltungsrates der Rentenbank ins Leben gerufen. Ziel der Stiftung ist die Förde-rung von agrarbezogener Wissenschaft und Forschung. Die Stiftung schreibt dazu ein-mal im Jahr ein aktuelles Schwerpunktthema aus. Interessierte können sich darauf mit einer Projektskizze um Förderung bewerben. Darüber hinaus vergibt die Stiftung Stipendien an Studierende, die ihren Master mit agrar- oder ernährungswissenschaft-lichem Schwerpunkt an einer deutschen Hochschule absolvieren. Unter dem Titel „Wissenschaft.Praxis.Dialog“ fördert die Stiftung zusätzlich den Austausch zwischen der forschenden Wissenschaft und der land- sowie ernährungswirtschaftlichen Praxis. Nähere Informationen unter www.rehwinkel-stiftung.de.

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Rentenbank schafft neue Fördersparte „Forstwirtschaft“

17. Mai 2019

Frankfurt. Die Landwirtschaftliche Rentenbank bündelt und erweitert ihre Aktivitäten zur Förderung der Forstwirtschaft in einer neuen Fördersparte. Insbesondere vor dem Hintergrund des Klimawandels steht die Waldbewirtschaftung vor großen Herausforderungen. Zunehmende Wetterextreme führen zu immer größeren Schäden.

Forstwirtschaft | © Manfred Ruckszio / fotolia

„Mit unserer neuen Fördersparte ‚Forstwirtschaft‘ ergänzen wir die bestehenden Förderangebote von Bund und Ländern und unterstützen insbesondere Anstrengungen, den Wald standortangepasster und widerstandsfähiger zu machen“, so Horst Reinhardt, Sprecher des Vorstands der Rentenbank.

Die Förderdarlehen richten sich an Waldeigentümer, forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse und Waldgenossenschaften sowie Pächter von Waldflächen, unabhängig von der gewählten Rechtsform.

Bundeswaldministerin Julia Klöckner begrüßt das Engagement der Rentenbank: „Unsere Wälder haben durch die Stürme und die anhaltende Dürre des vergangenen Jahres sowie durch den Borkenkäferbefall massiv Schaden genommen. Die Waldbesitzer und Forstwirte nun bei der Aufgabe zu unterstützen, das Ökosystem Wald robuster zu machen gegenüber dem Klimawandel, ist wichtig und kommt uns allen zugute. Denn gesunde Wälder sind Klimaschützer, Erhalter von Biodiversität und Erholungsorte für die Bürgerinnen und Bürger. Bund und Länder haben bereits neue Fördermaßnahmen auf den Weg gebracht, die durch die neue Fördersparte verstärkt werden.“

Zu den besonders günstigen „Top-Konditionen“ werden beispielsweise Ausgaben für die Erstaufforstung, für den klima- und standortangepassten Waldumbau, für gemeinschaftlich genutzte Maschinen oder Holzlagerstätten sowie Ausgaben für die Lagerung und Wiederaufforstung bei Extremwetter- oder sonstigen Schadenereignissen finanziert.

Bei allen Programmkrediten der deutschen Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von der Bonität und der Werthaltigkeit der Sicherheiten nehmen die Hausbanken die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor.

Service-Nummer Kreditanfragen: 069/2107-700

 

Hintergrund:
Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags fördert sie agrarbezogene Vorhaben durch zinsgünstige Finanzierungen, die sie wettbewerbsneutral über die Hausbanken vergibt. Sie refinanziert Banken, Sparkassen und Gebietskörperschaften mit Bezug zum ländlichen Raum. Die Gewinnverwendung unterliegt ebenfalls dem Förderauftrag. Die Bank ist eine bundesun-mittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts, deren Grundkapital von der Land- und Forstwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland aufgebracht wurde. Die Förderbank refinanziert sich an den Finanzmärkten und gehört zu den wenigen Triple-A-Adressen Deutschlands.

Diese Pressemitteilung enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf gegenwärtigen Erwartungen, Annahmen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen basieren. Hierbei handelt es sich insbesondere um Aussagen hinsichtlich unserer Pläne, Geschäftsstrategien und -aussichten. Wörter wie "erwarten", "antizipieren", "beabsichtigen", "planen", "glauben", "anstreben", "schätzen" und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche zukunftsgerichteten Aussagen. Diese Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen zu verstehen, sondern sie sind vielmehr von Faktoren abhängig, die Risiken und Unwägbarkeiten beinhalten und auf Annahmen beruhen, die sich ggf. als unrichtig erweisen. Sofern keine anders lautenden gesetzlichen Bestimmungen bestehen, können wir keine Verpflichtung zur Aktualisierung der zukunftsgerichteten Aussagen nach Veröffentlichung dieser Information übernehmen.

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Rentenbank begibt ihren ersten „Kangaroo“-Renewable-Energy-Bond

2. Januar 2018

Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat einen Renewable-Energy-Bond über 100 Mio. Australische Dollar begeben, der vollständig bei Mitsui Life Insurance Company Limited platziert wurde. Die Anleihe hat eine Laufzeit von 15 Jahren und ist der erste Kangaroo-Socially-Responsible-Investment-Bond (SRI-Bond) der deutschen Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum.

Windkraft

„Das Engagement von Mitsui Life hilft uns dabei, Projekte im Bereich erneuerbarer Energien in Deutschland zu fördern. Der Emissionserlös wird vollständig der Förderung von Wind­energieanlagen mit einer installierten Leistung von rund 79 Megawatt zugeordnet, die eine durchschnittliche CO2-Einsparung von jährlich rund 89 000 Tonnen ermöglichen“, so Horst Reinhardt, Sprecher des Vorstands der Rentenbank.

„Wir streben an, unser Portfolio auf nachhaltige und sichere Investments auszurichten. Genau das bietet uns Deutsch­lands Triple-A-geratete Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Wir sind sehr erfreut, mit der Investition in SRI-Bonds der Rentenbank zur Förderung von erneuerbaren Energien in Deutschland beizutragen“, so Tetsuo Kushibe, Executive Director, Executive Managing Officer von Mitsui Life.

Als alleiniger Bookrunner agierte die Deutsche Bank. „Mitsui Life ist ein wichtiger Investor im SRI-Markt. Die Deutsche Bank freut sich, die Refinanzierung von Windenenergieanla­gen in Deutschland durch den internationalen Kapitalmarkt zu ermöglichen und die Rentenbank als top-geratete SSA-Emittentin bei der Aufnahme in das SRI-Portfolio von Mitsui Life unterstützen zu können“, sagte Stefan Reiner, Director, Global Capital Markets der Deutschen Bank.


Hintergrund:
Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den länd­lichen Raum. Im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags fördert sie agrarbezogene Vorhaben durch zins­günstige Finanzierungen, die wettbewerbsneutral über die Hausbanken vergeben werden. Auch die Gewinnverwendung unterliegt dem Förderauftrag. Die Bank ist eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts, deren Grundkapital von der Land- und Forstwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland aufgebracht wurde. Die Förderbank gehört zu den wenigen Triple-A-Adressen Deutschlands und refinanziert sich überwiegend an den internationalen Finanzmärkten.

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Rentenbank begibt Renewable Energy Bond

2. Oktober 2017

Die Landwirtschaftliche Rentenbank  hat einen Renewable Energy Bond über 50 Mio. US-Dollar emittiert, der vollstän­dig bei der Nippon Life Insurance Company (Nippon Life, Japans führender privater Lebensversicherer) platziert wurde. Die Laufzeit der Anleihe beträgt 10 Jahre. Es ist der erste Socially Responsible Investment (SRI) Bond der Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum, der als Privatplatzierung an einen institutionellen Investor außerhalb Europas geht.

Windkraft

„Wir freuen uns über das Engagement von Nippon Life. Der SRI Bond hilft uns dabei, Projekte im Bereich erneuerbarer Energien in Deutschland zu finanzieren. Im Rahmen unseres Förderauftrags tragen wir mit unseren Finanzierungen dazu bei, dass Deutschland seine ambitionierten langfristigen Klimaschutzziele erreichen kann“, so Horst Reinhardt, Sprecher des Vorstands der Rentenbank.

Die Rentenbank nutzt den Emissionserlös, um Förderdarlehen für Windkraftanlagen zu finanzieren. „Ich bin hocherfreut, mit dieser Investition zur Förderung von erneuerbaren Energien in Deutschland beizutragen. Nippon Life wird das Verständnis für Umweltinitiativen weiter stärken und auch künftig weltweit nachhaltige Investments anstreben, so wie es unsere Kunden von uns erwarten“, so Hiroshi Ozeki, CIO von Nippon Life.

Als Lead Manager begleitete die Commerzbank den SRI Bond. „Nippon Life ist ein wichtiger Investor in diesem Markt. Die Commerzbank freut sich, die Rentenbank bei der Aufnahme in das SRI-Portfolio von Nippon Life unterstützen zu können“, sagte Sylvia Moussalli, Leiterin Public Sector & Frequent Borrowers der Commerzbank.

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Über 1 000 Kauri-Bäume für Neuseeland-Anleihen der Rentenbank gepflanzt

24. Mai 2017

Die Landwirtschaftliche Rentenbank in Frankfurt am Main refinanziert sich auch am neuseeländischen Kapitalmarkt. Der sogenannte „Kauri-Markt“ ist nach dem größten auf Neuseeland heimischen Baum benannt. Vor zehn Jahren begab die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum ihren ersten „Kauri-Bond“ über 275 Mio. Neuseeländische Dollar (NZD). Das entspricht nach aktuellem Wechselkurs etwa 170 Mio. Euro. Seitdem begibt sie dort regelmäßig Anleihen. Gemessen am Gesamtvolumen der platzierten Anleihen von knapp 4 Mrd. NZD (etwa 2,49 Mrd. Euro), ist die Rentenbank einer der bedeutendsten Emittenten am Kauri-Markt.

Die unter Naturschutz stehenden Kauri-Bäume, die in der Mythologie der Māori eine wichtige Rolle spielen, sind nicht nur Namensgeber für diesen Anleihemarkt, sondern sie profitieren auch ganz konkret davon, nämlich durch ein Programm der Bank of New Zealand (BNZ). Die BNZ pflanzt zusammen mit der gemeinnützigen Nichtregierungsorganisation „Kauri 2000 Trust“ auf der Coromandel-Halbinsel pro Transaktion auf dem Kauri-Markt 100 Kauri-Bäume. Über die BNZ hat die Rentenbank bereits elf Kauri-Transaktionen getätigt. So ist dort allein durch Rentenbank-An­leihen in den letzten zehn Jahren ein kleiner Wald von 1 100 jungen Kauri-Bäumen entstanden.

„Wir arbeiten permanent daran, unsere Investorenbasis auf den internationalen Kapitalmärkten zu verbreitern und zu diversifizieren. Denn eine günstige Refinanzierung leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, dass wir unseren gesetzlichen Förderauftrag in Deutschland effizient erfüllen können. Es freut uns natürlich ganz besonders, wenn dadurch zusätzlich auch noch ein Naturschutzprojekt am anderen Ende der Welt unterstützt wird“, so Horst Reinhardt, Sprecher des Vorstands der Rentenbank.

Der Kauri-Markt wurde für ausländische Emittenten durch eine Entscheidung der neuseeländischen Zentralbank attraktiv. Da Neuseeland aufgrund seiner geringen Staatsverschuldung immer weniger Staatsanleihen ausgab, drohte der dortige Anleihemarkt auszutrocknen. Deshalb erkannte die Reserve Bank of New Zea­land (RBNZ) 2007 unter anderem auch Anleihen der Rentenbank als sogenannte repofähige Sicherheiten an. Die Rentenbank verfügt als bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts mit expliziter Haftungszusage des Bundes für ihre Verbindlichkeiten über ein Triple-A-Rating der drei großen Rating-Agenturen.

Hintergrund:
Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Im Rah­men ihres gesetzlichen Auftrags fördert sie agrarbezogene Vorhaben durch zinsgünstige Fi­nan­zie­rungen, die wettbewerbsneutral über die Hausbanken vergeben werden. Auch die Ge­winn­ver­wen­dung unterliegt dem Förderauftrag. Die Bank ist eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts, deren Grund­ka­pital von der Land- und Forstwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland aufgebracht wurde. Die Förderbank gehört zu den wenigen Triple-A-Adressen Deutschlands und refinanziert sich überwiegend an den internationalen Finanzmärkten.

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Rentenbank engagiert sich für Klima- und Artenschutz durch ökologische Waldbewirtschaftung

14. Dezember 2016

Die Landwirtschaftliche Rentenbank und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) haben einen Rahmenvertrag über die langfristige ökologische Bewirtschaftung von 550 Hektar Wald in der hessischen Wetterau unterzeichnet. Finanziert von der Rentenbank, führt der Bundesforstbetrieb Schwarzenborn auf seiner Fläche im Forstrevier Buchenborn ab Januar 2017 zahlreiche Biotopverbesserungs- und Artenschutzmaßnahmen durch. „Mit unserem langfristig angelegten Engagement leisten wir einen aktiven Beitrag zum Klima- und Artenschutz, und das in unmittelbarer Nähe zu unserem Sitz in Frankfurt am Main...

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Die Landwirtschaftliche Rentenbank und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) haben einen Rahmenvertrag über die langfristige ökologische Bewirtschaftung von 550 Hektar Wald in der hessischen Wetterau unterzeichnet. Finanziert von der Rentenbank, führt der Bundesforstbetrieb Schwarzenborn auf seiner Fläche im Forstrevier Buchenborn ab Januar 2017 zahlreiche Biotopverbesserungs- und Artenschutzmaßnahmen durch.

„Mit unserem langfristig angelegten Engagement leisten wir einen aktiven Beitrag zum Klima- und Artenschutz, und das in unmittelbarer Nähe zu unserem Sitz in Frankfurt am Main. Zusätzlich soll das Projekt Modellcharakter haben: Wir wollen zeigen, welchen Beitrag eine schonende Waldbewirtschaftung zum Natur- und Umweltschutz leisten kann“, so Dr. Horst Reinhardt, Sprecher des Vorstands der Rentenbank.

Die Bewirtschaftung der Fläche erfolgt nach besonders strengen Grundsätzen. Dazu zählen beispielsweise die Anreicherung von Alt- und Totholz, der vollständige Verzicht auf Biozide und ein standortgerechter Bewuchs. Sowohl der Weltklimarat als auch der Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung bescheinigen der nachhaltigen Waldbewirtschaftung eine große Bedeutung als „CO2-Senke“. Denn es werden Emissionen reduziert und Kohlenstoff wird gespeichert.

Ein zweites wichtiges Ziel des Projekts ist der Artenschutz. Ihm dienen die Fräsung von Bruthöhlen, das Anlegen von Feuchtbiotopen, Sonderprojekte für Alt- und Totholzbewohner und Maßnahmen für Fledermäuse, Luchse und Wildkatzen.

 

Hintergrund:
Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist die deutsche Förderbank für die Agrar­wirt­schaft. Im Rah­men ihres gesetzlichen Auftrags fördert sie agrarbezogene Vorhaben durch zinsgünstige Fi­nan­zie­rungen, die wettbewerbsneutral über die Hausbanken ver­geben werden. Auch die Ge­winn­ver­wen­dung unterliegt dem För­derauftrag. Die Bank ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts, deren Grund­ka­pital von der Land- und Forstwirt­schaft der Bundesrepublik Deutschland aufgebracht wurde. Die Förderbank gehört zu den wenigen Triple-A-Adressen Deutschlands und refinanziert sich überwiegend an den internationalen Finanzmärkten.

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Pressemeldungen



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