Navigation und Service der Landwirtschaftlichen Rentenbank

Springe direkt zu:

Starker Partner für die Agrarwirtschaft

Geschäftsjahr 2021 der Rentenbank

Investitions­programm Landwirtschaft des BMEL

Start-up-Förderung

Förderangebote Landwirtschaft - Innovationen

Förderung von Innovationen in der Agrarwirtschaft

Wir begleiten Ihre Projekte von der Idee bis zum Markterfolg.

Mehr erfahren

Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum

Boden gut machen

18. August 2022

Durch die Speicherung von CO2 im Boden, hoffen Experten dem Klimawandel begegnen zu können. Um die Effizienz von Maßnahmen des Carbon Farmings zu bestimmen, fehlen aber noch transparente Messmethoden und Standards. Eine neu gegründete Initiative will hier Abhilfe schaffen. Mit maßgeblicher finanzieller Förderung und inhaltlicher Begleitung durch die Landwirtschaftliche Rentenbank haben die K+S Aktiengesellschaft und das Agritech Unternehmen Klim ein DIN-Standardisierungsverfahren zur Kohlenstoffspeicherung im Boden auf den Weg gebracht – die DIN SPEC 3609. Bei einer Veranstaltung am 2. August 2022 stimmten unter Leitung des Deutschen Instituts für Normung (DIN) 17 deutsche Unternehmen, Verbände und wissenschaftliche Institutionen dem Geschäftsplan zur Formierung eines entsprechenden Konsortiums zu.

Carbon Farming

Die Landwirtschaft ist vom Klimawandel stark betroffen. Zugleich ist sie allein in Deutschland für sieben Prozent der Treibhausgase verantwortlich, weltweit sogar für ein Viertel. Durch veränderte Fruchtfolgen, alternative Bewirtschaftungsmethoden oder eine schonende Bodenbearbeitung kann jedoch CO2 aus der Atmosphäre als Kohlenstoff in und auf Böden gespeichert werden. Fachleute bezeichnen dies als Carbon Farming. Dass diese Potenziale mehr genutzt werden müssen, um nationale und internationale Klimaziele zu erreichen, darin sind sich Experten einig.

Langfristig könnte Deutschland durch Maßnahmen des Carbon Farmings Schätzungen zufolge über zehn Millionen Tonnen Kohlenstoff in mineralischen Böden speichern. Verbindliche Regeln zur Bewertung und Quantifizierung des organischen Humusaufbaus und der Treibhausgasemissionsveränderung aus einer angepassten Bewirtschaftungsweise in und auf landwirtschaftlich genutzten Böden gibt es jedoch bisher kaum. Transparente Methoden sind allerdings die Voraussetzung, um Kohlenstoffbindungsleistungen über einen Marktmechanismus zu regeln. Landwirte, die sich innovativ und wirtschaftlich zukunftsfähig ausrichten, hätten damit einen Anreiz Carbon Farming als Geschäftsmodell zu nutzen.

„Unsere klare Zielsetzung ist es, in den nächsten sechs Monaten das Regelwerk vollständig zu verabschieden“, sagt die Leiterin des Konsortiums, Jessica Berneburg-Wächter. „Mit dem Regelwerk wollen wir uns dann in den Willensbildungsprozess der EU einbringen.“ Bis Ende des Jahres will die EU-Kommission einen Vorschlag für einen Rechtsrahmen zum Carbon Farming vorlegen.

 

 

Über die Landwirtschaftliche Rentenbank:
„Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Sie ist eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts, deren Grundkapital von der Land- und Forstwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland aufgebracht wurde. Der Förderauftrag der Rentenbank ist ganzheitlich. Neben der Förderung der Land- und Forstwirtschaft sowie der gesamten Lebensmittelwertschöpfungskette schließt er den Ausbau erneuerbarer Energien ebenso ein wie die Förderung der Bioökonomie. Auch privates Engagement und öffentliche Investitionen im ländlichen Raum unterstützt die Rentenbank. Besonderes Gewicht liegt auf der Innovationsförderung. Sie reicht von der Forschung und Entwicklung an Hochschulen über die Frühfinanzierung junger agrarnaher Start-ups bis hin zur Markt- und Praxiseinführung neuer Technologien und Produkte. Die Förderinstrumente der Rentenbank sind Zuschüsse, Nachrangdarlehen und Programmkredite. Die Programmkredite vergibt die Rentenbank über die Hausbanken der Endkreditnehmer. Ihr Fördergeschäft refinanziert die Rentenbank an den Kapitalmärkten durch die Emission von Wertpapieren und die Aufnahme von Darlehen.“
Pressekontakt: Christian Pohl, Tel.: +49 (0)69 2107-376, pohl@rentenbank.de

 

Über Klim:
Das deutsche Impact Startup Klim schafft eine gemeinsame Bewegung mit Landwirt:innen, Lebensmittelunternehmen und Verbraucher:innen, um die Regenerative Landwirtschaft schnellstmöglich zu verbreiten, CO₂-Emissionen nachhaltig zu reduzieren und somit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die digitale Klim Plattform bietet Landwirtschaftsbetrieben Dokumentations- und Finanzierungsmöglichkeiten sowie den Zugang zu Wissen und einer Community. Lebensmittelunternehmen erhalten dadurch die Möglichkeit, ihre Lieferketten zukunftssicher und klimafreundlich zu gestalten und Verbraucher:innen können mit dem Kauf von Produkten mit dem Klim Label ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Klim GmbH wurde im Jahr 2020 mit der Vision für eine klimapositive Landwirtschaft von Dr. Robert Gerlach, Nina Mannheimer und Adiv Maimon in Berlin gegründet.
Pressekontakt: Ole Richert, Tel: 0561 9301-1424, ole.richert@k-plus-s.com 

 

Über K+S:
Wir leisten einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag: Landwirten helfen wir bei der Sicherung der Welternährung. Mit unseren Produkten halten wir zahlreiche Industrien am Laufen. Wir bereichern das tägliche Leben von Konsumenten und sorgen für Sicherheit im Winter. Mit rund 11.000 Mitarbeitern, Produktionsstätten auf zwei Kontinenten und einem weltweiten Vertriebsnetz sind wir ein verlässlicher Partner für unsere Kunden. Gleichzeitig richten wir uns neu aus: Wir setzen noch stärker als bisher auf Düngemittel und Spezialitäten. Wir werden schlanker, kosteneffizienter, digitaler und leistungsorientierter. Auf einer soliden finanziellen Basis erschließen wir uns neue Märkte und Geschäftsmodelle. Wir bekennen uns zu unserer gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung in allen Regionen, in denen wir tätig sind. Erfahren Sie mehr über K+S unter www.kpluss.com.
Pressekontakt: Daniela Unsin, Tel: 0170 5977321, daniela@klim.eco 

 

 

Diese Presseinformation als PDF

Rentenbank: Neugeschäft mit Programmkrediten im ersten Halbjahr 2022 kräftig gestiegen

11. August 2022

Frankfurt. Im ersten Halbjahr 2022 verzeichnete die Landwirtschaftliche Rentenbank eine deutlich stärkere Nachfrage nach ihren Programmkrediten. Das Neugeschäft stieg um fast ein Drittel auf 3,8 Mrd. Euro. Besonders kräftig wuchs die Fördersparte „Erneuerbare Energien“. Auch die Fördersparten „Ländliche Entwicklung“ und „Agrar- und Ernährungswirtschaft“ legten deutlich zu. Das Betriebsergebnis der Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum ging im ersten Halbjahr 2022 zurück. Die Kapitalquoten lagen weiterhin auf einem hohen Niveau.

Rentenbank Schriftzug

Fördersparte „Erneuerbare Energien“ mehr als verdoppelt

In der Fördersparte „Erneuerbare Energien“ stieg das Neugeschäft kräftig auf 1 Mrd. Euro (443 Mio. Euro). Am stärksten legten Finanzierungen für Windkraftanlagen zu, von 291 Mio. Euro auf 750 Mio. Euro. Biogas-Finanzierungen verdoppelten sich auf 105 Mio. Euro (52 Mio. Euro). Die Einführung einer Darlehensvariante mit Zinsbindung über 10 Jahre im September 2020 macht sich in der Fördersparte „Erneuerbare Energien“ weiterhin bemerkbar. Seit Anfang April 2022 bietet die Rentenbank die langen Zinsbindungen in allen Fördersparten an.

Aufgrund der höheren Nachfrage nach Maschinen- und Betriebsmittelfinanzierungen ist auch das Neugeschäft in der Fördersparte „Agrar- und Ernährungswirtschaft“ deutlich auf 613 Mio. Euro (432 Mio. Euro) gestiegen.

Ebenfalls sehr dynamisch entwickelte sich die Fördersparte „Ländliche Entwicklung“. Das Neugeschäft erhöhte sich auf 914 Mio. Euro (587 Mio. Euro). Zurückzuführen ist dies auf die stärkere Nachfrage der Landesförderinstitute nach Globaldarlehen der Rentenbank.

In der Fördersparte „Landwirtschaft“ ging das Neugeschäft im ersten Halbjahr 2022 leicht zurück und lag bei 1 104 Mio. Euro (1 301 Mio. Euro). Die Betriebe fragten insbesondere weniger Programmkredite für Wirtschaftsgebäude nach.

Insgesamt stieg das Programmkreditgeschäft der Rentenbank im ersten Halbjahr 2022 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 31,6 % auf 3,8 Mrd. Euro (2,9 Mrd. Euro).


Innovations- und Start-up-Förderung ausgebaut

Die Rentenbank fördert Innovationen von der Entwicklung über die Praxiseinführung bis hin zur Verbreitung zukunftsweisender Verfahren und Produkte. Aus dem „Zweckvermögen des Bundes bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank“ werden dabei speziell agrarnahe Start-ups in der Frühfinanzierungsphase gefördert. Im ersten Halbjahr erhielten zwei Start-ups Nachrangdarlehen über insgesamt 1,3 Mio. Euro und 0,1 Mio. Euro in Form von Innovationsgutscheinen. Zudem förderte die Rentenbank aus ihrem Innovationsfonds sieben Projektpartner mit Zuschüssen in Höhe von insgesamt 1,6 Mio. Euro.

Im Februar 2022 beteiligte sich die Rentenbank mit 25 Mio. Euro am European Circular Bioeconomy Fund (ECBF). Der von der Europäischen Kommission initiierte Fonds investiert in innovative Wachstumsunternehmen der Bioökonomie. Ziel ist es, den Verbrauch fossiler Rohstoffe zu verringern, eine biobasierte Kreislaufwirtschaft zu fördern und zu einer klimaneutralen Entwicklung beizutragen. Bis Ende Juni wurden bereits Mittel in Höhe von 3,6 Mio. Euro abgerufen.

Um innovativen und nachhaltigen Ideen den Weg in den Markt noch schneller zu ebnen, flankiert die Rentenbank die finanzielle Förderung von agrarnahen Start-ups mit der Unterstützung des gesamten Start-up-Ökosystems. So wird beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) das Programmangebot rund um das „Growth Alliance“-Bootcamp deutlich ausgebaut. „Mit der Teilnahme an den ‚Growth Alliance‘-Programmen erhöhen die von uns finanziell bereits geförderten Start-ups ihre Erfolgschancen im Markt beträchtlich. Wir wiederum bekommen durch die Programme Kontakt zu weiteren aussichtsreichen Start-ups, die wir finanziell fördern können“, so Nikola Steinbock, Sprecherin des Vorstands der Rentenbank, zum Ansatz der ganzheitlichen Gründungsförderung für AgTechs und FoodTechs.


Euro bleibt wichtigste Emissionswährung

Zur Refinanzierung ihres Fördergeschäfts nahm die Rentenbank im ersten Halbjahr 2022 8,2 Mrd. Euro (6,5 Mrd. Euro) mit Laufzeiten von mehr als zwei Jahren an den Kapitalmärkten auf. Damit erreichte die Bank bereits drei Viertel ihres für 2022 geplanten Emissionsvolumens von 11 Mrd. Euro. Die wichtigste Emissionswährung war der Euro. Sein Anteil stieg auf 70 % (51 %) an der Mittelaufnahme. Darin enthalten ist eine 5-jährige Anleihe über 2 Mrd. Euro, die bisher größte Euro-Benchmark-Anleihe der Rentenbank. Der Anteil des US-Dollars sank auf 12 % (40 %). Mit einem Anteil von 69 % (50 %) des Emissionsvolumens blieben Geschäftsbanken die wichtigsten Investoren. Bei Zentralbanken platzierte die Rentenbank 15 % (24 %) ihrer Anleihen.


Betriebsergebnis rückläufig

Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge und Bewertung lag im ersten Halbjahr 2022 mit 74,3 Mio. Euro unter dem entsprechenden Vorjahresniveau (94,1 Mio. Euro). Grund dafür sind insbesondere die höheren Zinszuschüsse, die die Rentenbank im Rahmen ihrer Fördertätigkeit bei den Programmkrediten gewährt. Daraus ergab sich ein niedrigerer Zinsüberschuss. Zudem erhöhten sich die Verwaltungsaufwendungen auf 45,6 Mio. Euro (42,6 Mio. Euro), hauptsächlich aufgrund gestiegener IT-Investitionen.


Kapitalquoten auf hohem Niveau

Die Rentenbank weist zum Ende des ersten Halbjahres 2022 weiter hohe Kapitalquoten auf Basis der EU-Bankenverordnung (CRR) aus. Die Kernkapitalquote lag bei 30,6 % (31.12.2021: 31,8 %) und die Gesamtkapitalquote bei 30,7 % (31.12.2021: 32,0 %).

 

Kennzahlen 1. Halbjahr 2022 (PDF)

 

Hintergrund:

Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Der Förderauftrag schließt neben der Land- und Forstwirtschaft sowie der ge-samten Wertschöpfungskette Lebensmittel den Ausbau erneuerbarer Energien ebenso ein wie die Förderung der Bioökonomie. Besonderes Gewicht liegt auf der Innovationsförderung. Sie reicht von der Forschung und Entwicklung an Hochschulen über die Frühfinanzierung agrarnaher Start-ups bis hin zur Markt- und Praxiseinführung neuer Technologien und Produkte. Die Förder-instrumente der Rentenbank sind Zuschüsse, Nachrangdarlehen und Programmkredite. Die Pro-grammkredite werden wettbewerbsneutral über die Hausbanken der Endkreditnehmer vergeben. Die Rentenbank refinanziert Banken, Sparkassen und Gebietskörperschaften mit Bezug zum ländlichen Raum. Die Bank ist eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts, deren Grundkapital von der Land- und Forstwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland aufgebracht wurde. Sie unterliegt dem KWG und wird von der BaFin und der Bundesbank beaufsichtigt. Die Förderbank refinanziert sich an den Finanzmärkten und gehört zu den wenigen Triple-A-Adressen Deutschlands.

 

Diese Presseinformation als PDF

„Investitionsprogramm Landwirtschaft“: Ungebrochenes Interesse an der Förderung – erste Einladungen zur Antragstellung versandt

9. August 2022

Frankfurt. Fast 12 000 Unternehmen haben ihr Interesse an einer Förderung in der neuen Antragsrunde des „Investitionsprogramms Landwirtschaft“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bekundet. Das geplante Investitionsvolumen in klima- und umweltschonende Vorhaben beläuft sich dabei auf 1,85 Mrd. Euro (2021: 1,3 Mrd. Euro).

Investitionsprogramm Landwirtschaft des Bundes

Für die Sprecherin des Vorstands der Landwirtschaftlichen Rentenbank, Nikola Steinbock, ist die anhaltend hohe Nachfrage nach dem Programm ein klares Bekenntnis der Landwirtinnen und Landwirte zur Transformation der grünen Branche.

Das größte Interesse haben die Unternehmen wie schon im letzten Jahr an Maschinen der Außenwirtschaft. Dieser Förderbereich hat einen Anteil von 72,3 % (2021: 81 %) am Gesamtinvestitionsvolumen. Anhand der angegebenen Investitionsvolumina für die Unterkategorien werden insbesondere Investitionen in neue Pflanzenschutztechnik gefolgt von Dünger- und Gülleausbringtechnik sowie Technik zur mechanischen Unkrautbekämpfung geplant. Das Interesse an Investitionen in Anlagen zur Gülleseparation ist mit 4,9 % des Gesamtinvestitionsvolumens (2021: 4 %) ähnlich hoch wie in der vorangegangenen Antragsrunde. Deutlich gestiegen ist dagegen das Interesse an Investitionen in Wirtschaftsdüngerlagerstätten. Ihr Anteil liegt bei 22,8 % (2021: 15 %) des Gesamtinvestitionsvolumens.

Tankwagen zur Wirtschaftsdüngerausbringung sind in der neuen Antragsrunde nicht mehr förderfähig. Sie machten im letzten Jahr noch einen großen Anteil am Investitionsvolumen aus. Trotzdem war das Interesse an Dünger- und Gülleausbringtechnik bezogen auf die Anzahl der Investitionsvorhaben weiterhin am größten.

Alle eingegangenen Interessenbekundungen wurden inzwischen per Zufallsverfahren in eine Reihenfolge gebracht. In dieser Reihenfolge versendet die Rentenbank seit dem 4. August entsprechend der verfügbaren Haushaltsmittel die Einladungen zur Antragstellung. Nur wer eine Einladung erhält, ist berechtigt, im Onlineportal der Rentenbank einen Antrag zu stellen.

Detaillierte Informationen zur Antragstellung sind hier zu finden. Darüber hinausgehende Fragen werden an der Hotline 069 710 499 41 und über bundesprogramme@rentenbank.de beantwortet.

 

Hintergrund:

Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Der Förderauftrag schließt neben der Land- und Forstwirtschaft sowie der gesamten Wertschöpfungskette Lebensmittel den Ausbau erneuerbarer Energien ebenso ein wie die Förderung der Bioökonomie. Besonderes Gewicht liegt auf der Innovationsförderung. Sie reicht von der Forschung und Entwicklung an Hochschulen über die Frühfinanzierung agrarnaher Start-ups bis hin zur Markt- und Praxiseinführung neuer Technologien und Produkte. Die Förderinstrumente der Rentenbank sind Zuschüsse, Nachrangdarlehen und Programmkredite. Die Programmkredite werden wettbewerbsneutral über die Hausbanken der Endkreditnehmer vergeben. Die Rentenbank refinanziert Banken, Sparkassen und Gebietskörperschaften mit Bezug zum ländlichen Raum. Die Bank ist eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts, deren Grundkapital von der Land- und Forstwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland aufgebracht wurde. Sie unterliegt dem KWG und wird von der BaFin und der Bundesbank beaufsichtigt. Die Förderbank refinanziert sich an den Finanzmärkten und gehört zu den wenigen Triple-A-Adressen Deutschlands.

Diese Presseinformation als PDF

Meldungen

Carbon Farming

18. August 2022

Boden gut machen

Rentenbank Schriftzug

11. August 2022

Rentenbank: Neugeschäft mit Programmkrediten im ersten Halbjahr 2022 kräftig gestiegen

Investitionsprogramm Landwirtschaft des Bundes

9. August 2022

„Investitionsprogramm Landwirtschaft“: Ungebrochenes Interesse an der Förderung – erste Einladungen zur Antragstellung versandt

Zum Pressebereich

Unsere Termine