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KAPITALMARKT­AKTIVITÄTEN DER RENTENBANK 2019

RENTENBANK – ERSTES HALBJAHR 2018

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Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum.

Rentenbank senkt Zinsen

18. Januar 2019

Die Landwirtschaftliche Rentenbank in Frankfurt am Main hat die Zinssätze ihrer Förderkredite entsprechend der Zinsent­wicklung an den Kapitalmärkten um bis zu 0,15 Prozentpunkte (nominal) gesenkt.

© Adam Gryko/Shutterstock.com

Innerhalb der besonders günstigen „Top-Konditionen“ liegt der Sollzinssatz in der günstigsten Preis­klasse (A) bei einer Laufzeit und Zinsbindung von 10 Jahren mit einem tilgungsfreien Jahr jetzt bei effektiv 1,10 Prozent; bei einer Laufzeit von 20 Jahren und einer Zins­bindung von 10 Jahren mit einem tilgungsfreien Jahr sind es jetzt effektiv 1,41 Prozent.

Die Förderprogramme der Rentenbank richten sich unter an­derem an Unternehmen der Agrar-, Ernährungs- und Forst­wirtschaft sowie Unternehmen im Bereich Fischerei oder er­neuerbarer Energien und dienen der Finanzierung von Inves­ti­­tionen oder Betriebsmitteln.

Die Programmkredite der deutschen Förderbank für die Agrar­­wirtschaft und den ländlichen Raum dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln, z. B. Zuschüssen, eingesetzt werden, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeober­gren­zen ein­gehalten werden. Bei allen Förderdarle­hen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu rich­ten. In Ab­hängigkeit von der Bonität und der Wert­haltigkeit der Sicher­­heiten nehmen die Hausbanken die Einstu­fung in die je­weilige Preisklasse vor.

Service-Nummer Kreditanfragen: 069/2107-700

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Die Rolle des Lebensmitteleinzelhandels in der Wertschöpfungskette - Studienförderung der Rehwinkel-Stiftung

14. Dezember 2018

Die Edmund Rehwinkel-Stiftung der Rentenbank fördert im Jahr 2019 Studien, die das Thema „Die künftige Rolle des Lebensmitteleinzelhandels in der Wertschöpfungskette – Chancen, Perspektiven, Risiken“ wissenschaftlich behandeln. Bis zum 28. Januar 2019 nimmt die Stiftung Anträge dazu entgegen. Die vollständige Ausschreibung ist zu finden unter www.rehwinkel-stiftung.de.

Edmund-Rehwinkel-Stiftung

Der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) steht vor großen Herausforderungen. Diese werden vor allem durch gesellschaftliche Entwicklungen und damit verbundene Trends geprägt. Der LEH muss Produkte anbieten, die diesen Trends gerecht werden. Zugleich erwarten Verbraucher absolut sichere und preiswerte Nahrungsmittel. Das führt dazu, dass Standards mehr und mehr auch durch den LEH gesetzt werden. Landwirte nehmen das in ihrem zunehmend direkteren Geschäftsverhältnis zum LEH schon heute deutlich wahr. Für die weitere Zusammenarbeit wird entscheidend sein, wie Landwirte mit den steigenden Anforderungen des LEH umgehen, ob und wie Verhandlungen auf Augenhöhe möglich sind – aber auch, inwieweit die mit den höheren Standards verbundenen Kosten honoriert werden.

Die Ergebnisse der geförderten Studien stellt die Edmund Rehwinkel-Stiftung auf ihrem Symposium 2020 vor und veröffentlicht sie in der „Schriftenreihe der Rentenbank“.


Service:
Die Edmund Rehwinkel-Stiftung der Landwirtschaftlichen Rentenbank wurde 1974 zur Erinnerung an den früheren Bauernpräsidenten und langjährigen Vorsitzenden des Verwaltungsrates der Rentenbank ins Leben gerufen. Ziel der Stiftung ist die Förderung von agrarbezogener Wissenschaft und Forschung. Die Stiftung schreibt dazu einmal im Jahr ein aktuelles Schwerpunktthema aus. Interessierte können sich darauf mit einer Projektskizze um Förderung bewerben. Darüber hinaus vergibt die Stiftung Stipendien an Studierende, die ihren Master mit agrar- oder ernährungswissenschaftlichem Schwerpunkt an einer deutschen Hochschule absolvieren. Unter dem Titel „Wissenschaft.Praxis.Dialog“ fördert die Stiftung zusätzlich den Austausch zwischen der forschenden Wissenschaft und der land- sowie ernährungswirtschaftlichen Praxis. Nähere Informationen unter www.rehwinkel-stiftung.de

 

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MonitorFish gewinnt Start-up-Preis der Rentenbank

11. Dezember 2018

Das Berliner Start-up MonitorFish hat den mit 5 000 Euro dotierten Start-up-Preis der Landwirtschaftlichen Rentenbank gewonnen.

MonitorFish2

MonitorFish entwickelt ein Diagnostik-System, das die Wasserqualität bestimmt und mittels künstlicher Intelligenz (KI) die Bewegungsmuster von Fischen in Aquakulturen analysiert, um Krankheiten oder andere Probleme zu erkennen. Das selbstlernende System ist in der Lage, den Betreibern von Aquakulturen kostengünstig und in Echtzeit Probleme zu melden und mögliche Handlungsoptionen anzuzeigen.

Die Auszeichnung ist das Ergebnis eines Publikumsvotings beim „Demo Day“, dem Finale eines einwöchigen Start-up-Bootcamps, das die Rentenbank vom 3. bis 7. Dezember 2018 unter dem Motto „Innovate Agriculture“ gemeinsam mit dem Frankfurter TechQuartier veranstaltete.

„Das Start-up-Bootcamp hat uns nicht nur fachlichen Input von hochkompetenten Experten und erfahrenen Unternehmern geboten, sondern vor allem die Chance der Vernetzung mit anderen technologieorientierten Start-ups und mit der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Diese Konstellation ist in Deutschland einmalig. Natürlich freuen wir uns besonders, dass wir mit unserer Geschäftsidee auch das Publikum beim Finale überzeugen konnten“, so Dominik Ewald, Mitgründer und Chief Technology Officer von MonitorFish.

Die 13 teilnehmenden Start-ups diskutierten ihre Geschäftsmodelle mit etablierten Unternehmerpersönlichkeiten aus der Agrarwirtschaft, Experten für Unternehmensgründungen und potenziellen Investoren. In Workshops wurden die Teilnehmer unter anderem zu Themen wie Wachstumsstrategien, Unternehmensbewertung oder Vertragsgestaltung und Kommunikation mit Kooperationspartnern geschult. Darüber hinaus konnten sie sich mit anderen Start-ups und Entscheidern aus der Agrarwirtschaft vernetzen.


Hintergrund:
Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags fördert sie agrarbezogene Vorhaben durch zinsgünstige Finanzierungen, die sie wettbewerbsneutral über die Hausbanken vergibt. Sie refinanziert Banken, Sparkassen und Gebietskörperschaften mit Bezug zum ländlichen Raum. Die Gewinnverwendung unterliegt ebenfalls dem Förderauftrag. Die Bank ist eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts, deren Grundkapital von der Land- und Forstwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland aufgebracht wurde. Die Förderbank refinanziert sich an den Finanzmärkten und gehört zu den wenigen Triple-A-Adressen Deutschlands.



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