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Gezielte Förderung

Forstwirtschaft

Mit unserem Förderprogramm "Forstwirtschaft" finanzieren wir Ausgaben für die Waldbewirtschaftung.

Vielfaeltige Einsatzbereiche

Vielfältige Einsatzbereiche

Zu Top-Konditionen werden gefördert:

  • Ausgaben für die Erstaufforstung bisher nicht forstwirtschaftlich genutzter Fläche
  • Ausgaben für den klima- und standortangepassten Waldumbau
  • Ausgaben für Waldschutzmaßnahmen, einschließlich Wildschutz und Vorbeugung von Waldbränden
  • Ausgaben der Räumung, Lagerung und Wiederaufforstung bei Extremwetter- oder sonstigen Schadereignissen
  • Gemeinschaftlicher Maschinenkauf von Forstbetrieben
  • Investitionen in gemeinschaftlich genutzte forstwirtschaftliche Infrastruktur (z.B. Holzlager bzw. Holzkonservierungsanlagen, Wegeinstandsetzung, Wasserführung) 

Zu Basis-Konditionen werden gefördert:

  • Erwerb von Waldflächen
  • Sonstige Investitionen und betriebliche Ausgaben, z.B. Maschinenkauf

Weitere Informationen finden Sie in den Programmbedingungen "Forstwirtschaft".


Wir fördern mit diesem Programm Waldbesitzer, forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse und Waldgenossenschaften sowie Pächter von Waldflächen unabhängig von der gewählten Rechtsform.

Konditionen

Die in den Zinssätzen enthaltene Marge der Hausbanken ist nach dem Risikogerechten Zinssystems (RGZS) abhängig von Ihrer Bonität und den eingebrachten Sicherheiten.

Informationen zum Risikogerechten Zinssystem (RGZS) (PDF)

Die Zinssätze können Beihilfen nach EU-Recht enthalten. Für alle Verwendungszwecke bieten wir Ihnen immer auch beihilfefreie Konditionen an.

Es stehen Ihnen Laufzeiten zwischen 4 und 30 Jahren sowie Zinsbindungsfristen von maximal 10 Jahren mit bis zu 3 tilgungsfreien Anlaufjahren zur Verfügung.

Die Kredite sollen je Betrieb und Jahr 10 Mio. EUR nicht übersteigen. Im Einzelfall können wir jedoch auch darüber hinausgehende Beträge finanzieren. Der maximal zulässige Darlehensbetrag je Kreditnehmer ist durch die EU-rechtlichen Vorschriften begrenzt.

Unsere Darlehen werden über Ihre Hausbank ausgelegt – Fragen Sie dort nach den Rentenbank-Förderprogrammen. Die Darlehen sind banküblich zu besichern.

Auch wenn Sie Ihre Maschinen und technischen Anlagen leasen möchten, bieten wir hierfür eine zinsgünstige Refinanzierung an. Sprechen Sie hierzu Ihre Hausbank oder Leasinggesellschaft an.



Darlehensrechner

Mit unserem Darlehensrechner können Sie Beispielrechnungen für Ihren Rentenbank-Kredit erstellen. Und das inklusive Zins- und Tilgungsplan sowie Beihilfenwert.

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Rentenbank senkt Zinsen

24. Juni 2019

Frankfurt. Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat die Zinssätze ihrer Förderkredite entsprechend der Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten um bis zu 0,20 Prozentpunkte (nominal) gesenkt.

© Adam Gryko/Shutterstock.com

Sowohl innerhalb der besonders günstigen „Top-Konditionen“ als auch in den „Basis-Konditionen“ liegt der Sollzinssatz in der günstigsten Preis­klasse (A) nun über alle Laufzeiten mit bis zu 10jähriger Zinsbindung bei effektiv 1,00 Prozent.

Bei Darlehen zu „Top-Konditionen“ wird bei Laufzeiten von bis zu 10 Jahren einmalig ein Förderzuschuss in Höhe von 1,00 Prozent des Darlehensbetrages gewährt. Bei Laufzeiten über 10 Jahren ist der Förderzuschuss auf die 5jährige Zinsbindung beschränkt.

Die Förderprogramme der Rentenbank richten sich unter anderem an Unternehmen der Agrar-, Ernährungs- und Forst­wirtschaft sowie Unternehmen im Bereich Fischerei oder er­neuerbarer Energien und dienen der Finanzierung von Investi­­tionen oder Betriebsmitteln.

Die Programmkredite der deutschen Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln, z. B. Zuschüssen, eingesetzt werden, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergren­zen ein­gehalten werden. Bei allen Förderdarle­hen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu rich­ten. In Ab­hängigkeit von der Bonität und der Wert­haltigkeit der Sicher­­heiten nehmen die Hausbanken die Einstu­fung in die je­weilige Preisklasse vor.

 

Service-Nummer Kreditanfragen: 069/2107-700

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Rentenbank und TechQuartier launchen zweiten Accelerator – Fokus auf AgTech und FoodTech

12. Juni 2019

Frankfurt. Zusammen mit dem Frankfurter TechQuartier richtet die Landwirtschaftliche Rentenbank vom 7. bis 11. Oktober 2019 erneut einen Accelerator für Start-ups aus. Das einwöchige, für die Teilnehmer kostenlose Programm richtet sich an deutsche Technologie-Start-ups, die innovative Produkte, Verfahren oder Systeme mit Mehrwert für die Agrar- und Ernährungswirtschaft entwickeln.

„Nach der erfolgreichen Erstauflage setzen wir die Partnerschaft mit dem TechQuartier fort. Wir bieten Start-ups damit wieder eine exzellente Plattform, um sich zu vernetzen und ihr unternehmerisches Know-how zu erweitern“, so Dr. Horst Reinhardt, Sprecher des Vorstands der Rentenbank.

Es sind ausdrücklich Start-ups aus allen Branchen eingeladen, sich zu bewerben, wenn ihre Technologie im Umfeld der Agrar- und Ernährungswirtschaft eingesetzt werden kann.

Ein neuer Fokus liegt in diesem Jahr im Bereich FoodTech. Schwerpunkte können beispielsweise innovative Lösungen für die Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln oder alternative Proteinquellen sein. Im Bereich AgTech werden Gründerinnen und Gründer gesucht, die sich beispielsweise mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Landwirtschaft oder neuen Konzepten zur Verbesserung der Tiergesundheit beschäftigen.

„AgTech und FoodTech gehören zu den am schnellsten wachsenden Start-up-Sektoren. Mit der zweiten Auflage des Accelerators und der exklusiven Partnerschaft zwischen der Rentenbank und dem TechQuartier werden wir deshalb als einer der Vorreiter solche Start-ups weiter voranbringen“, sagte Dr. Thomas Funke, Geschäftsführer des TechQuartiers.

Die Gründerinnen und Gründer diskutieren ihre Geschäftsmodelle mit etablierten Persönlichkeiten aus der Agrarwirtschaft, Start-up-Experten und potenziellen Investoren. In Workshops werden Themen wie Wachstumsstrategien, Unternehmensbewertung, Vertragsgestaltung und Kommunikation mit Kooperationspartnern behandelt.

Bewerbungen nimmt das TechQuartier bis zum 2. September 2019 unter http://www.techquartier.com/activities/acceleration/agtech/ an.

 


Hintergrund:

Rentenbank
Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags fördert sie agrarbezogene Vorhaben durch zinsgünstige Finanzierungen, die sie wettbewerbsneutral über die Hausbanken vergibt. Sie refinanziert Banken, Sparkassen und Gebietskörperschaften mit Bezug zum ländlichen Raum. Innovationen fördert die Rentenbank durch Zuschüsse. Die Gewinnverwendung unterliegt ebenfalls dem Förderauftrag. Die Bank ist eine bundesun-mittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts, deren Grundkapital von der Land- und Forstwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland aufgebracht wurde. Die Förderbank refinanziert sich an den Finanzmärkten und gehört zu den wenigen Triple-A-Adressen Deutschlands. www.rentenbank.de. Medienkontakt: Dr. Christof Altmann, altmann@rentenbank.de, +49 69 2107-393

TechQuartier
Das im Dezember 2016 gegründete TechQuartier [TQ] ist ein in Frankfurt ansässiges Start-up-Hub sowie eine branchenübergreifende Innovationsplattform. Mittlerweile hat sich das TQ als wichtigster Zugangspunkt zum lokalen Start-up-Ökosystem etabliert und agiert als Anlaufstelle für heimische Start-ups, die ihre Geschäfte ausweiten wollen, aber auch für Unternehmen, die eine Zusammenarbeit suchen und darauf abzielen, das Potenzial ihrer Geschäftsideen optimal zu nutzen. TQ bietet ein umfassendes Innovationserlebnis, das sich aus flexiblen Coworking-Spaces an 4 Standorten, Acceleration-Programmen, Community-Events, Matchmaking mit Unternehmen und Investoren sowie einem Zugang zu einem internationalen Netzwerk aus Partner-Hubs zusammensetzt. Das TQ ist Teil der Digital Hub Initiative (de:hub) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie als Hub für FinTech & Cybersecurity. www.techquartier.com. Medienkontakt: Hugo Paquin, paquin@techquartier.com, +49 178 218 4576

 

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Herausforderung Klimawandel – Rehwinkel-Stiftung der Rentenbank präsentiert Forschungsergebnisse

5. Juni 2019

Frankfurt. Der Beitrag der 28 EU-Staaten zu den weltweiten agrarrelevanten Treibhausgas-Emissionen (THG) ist laut Prof. Dr. Martin Banse und Dr. Viktoriya Sturm vom Braunschweiger Thünen-Institut für Marktanalyse relativ gering. Maßnahmen zu deren Vermeidung seien aber dennoch wichtig, so die Wissenschaftler. Am wirkungsvollsten sei eine CO2-Steuer auf spezifische agrarrelevante THG-Emissionen. Dazu formulieren Banse und Sturm drei Optionen einer CO2-Steuer auf EU-Ebene. Dass klimarelevante Gase aus der Landwirtschaft nicht völlig zu vermeiden sind, ist wiederum Ergebnis einer von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen unter Leitung von Talke Heidkroß durchgeführten Studie. Die Produktion könne aber effizienter gestaltet werden, sodass weniger klimaschädliche Gase emittiert werden. Im Projekt wurden gemeinsam mit Schweinemastbetrieben und Beratungsorganisationen Klimabilanzierungen durchgeführt und Maßnahmen zur Verbesserung der Klimaeffizienz in der Schweinemast identifiziert.

Beide Studien sind Teil der zum Thema „Herausforderung Klimawandel – Auswirkungen auf die Landwirtschaft und Anpassungsstrategien“ von der Edmund Rehwinkel-Stiftung der Landwirtschaftlichen Rentenbank geförderten Forschungsarbeiten, die heute in Berlin vorgestellt wurden. Dort präsentierten auch Professorin Jana Zinkernagel von der Hochschule Geisenheim University, Professor Uwe Latacz-Lohmann und Professor Friedrich Taube (beide Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) ihre Forschungsergebnisse. Während Professorin Zinkernagel untersuchte, wie sich der Klimawandel auf den Anbau und Bewässerungsbedarf von Freilandgemüse auswirkt, befasste sich Professor Latacz-Lohmann mit der Akzeptanz von Maßnahmen beim vertraglichen Moorschutz seitens betroffener Landwirte. Professor Taube analysierte den Wurzelumsatz gängiger Futterpflanzen sowie die daraus resultierenden CO2-Emissionen und bestimmte das Potenzial verschiedener Grünlandarten zur Erhöhung der Kohlenstoffvorräte im Boden.

Der Sprecher des Vorstands der Rentenbank und Vorstandsvorsitzende der Edmund Rehwinkel-Stiftung, Dr. Horst Reinhardt, würdigte die fünf Arbeiten als wichtige Beiträge zur aktuellen Diskussion um die Klimaveränderungen. „Spätestens seit dem Hitzesommer 2018 weiß jeder um die großen Herausforderungen eines fortschreitenden Klimawandels. Die Landwirtschaft ist sich ihrer Rolle und ihrer Verantwortung bewusst. Für sie geht es dabei um den Erhalt ihrer Produktionsgrundlage“, so Reinhardt. Die Studien böten dazu eine Reihe konkreter Handlungsempfehlungen.

Moderiert wurde die Tagung vom Chefredakteur des Magazins „top agrar“, Dr. Ludger Schulze Pals.

Bereits am Vorabend des Symposiums nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit zum Gedankenaustausch mit dem ehemaligen Astronauten Dr. Ulf Merbold. In seinem Gastvortrag zeigte Merbold auf, welchen Beitrag die Weltraumforschung zum Klimaschutz leisten kann. Die globale Beobachtung aus dem All liefere vor allem wichtige Daten. Satelliten sorgten schon heute für effiziente Steuerungsprozesse und Fernüberwachung, gerade auch in der Landwirtschaft. Die Wissenschaft werde auch in Zukunft wichtige Erkenntnisse zum Klimawandel liefern. Es sei aber Aufgabe der Politik, auf dieser Grundlage die nötigen Entscheidungen zur Reduzierung von Emissionen zu treffen.

Die Forschungsbeiträge sind in Band 35 der „Schriftenreihe der Rentenbank“ erschienen und können kostenlos bestellt werden (Tel. 069/2107-363, Fax -6447 oder über das Bestellformular). Dieser und frühere Bände der Schriftenreihe sind auch als PDF unter Publikationen kostenlos abrufbar.

 

Service:

Die Edmund Rehwinkel-Stiftung der Landwirtschaftlichen Rentenbank wurde 1974 zur Erinnerung an den früheren Bauernpräsidenten und langjährigen Vorsitzenden des Verwaltungsrates der Rentenbank ins Leben gerufen. Ziel der Stiftung ist die Förde­rung von agrarbezogener Wissenschaft und Forschung. Die Stiftung schreibt dazu ein­mal im Jahr ein aktuelles Schwerpunktthema aus. Interessierte können sich darauf mit einer Projektskizze um Förderung bewerben. Darüber hinaus vergibt die Stiftung Stipendien an Studierende, die ihren Master mit agrar- oder ernährungswissenschaft­lichem Schwerpunkt an einer deutschen Hochschule absolvieren. Unter dem Titel „Wissenschaft.Praxis.Dialog“ fördert die Stiftung zusätzlich den Austausch zwischen der forschenden Wissenschaft und der land- sowie ernährungswirtschaftlichen Praxis. Nähere Informationen unter www.rehwinkel-stiftung.de.


Das beigefügte Foto des Edmund Rehwinkel-Symposium in Berlin zeigt von links nach rechts:
Ansgar Lasar (Landwirtschaftskammer Niedersachsen), Dir. u. Prof. PD Martin Banse (Thünen-Institut für Marktanalyse, Braunschweig), Dr. Ludger Schulze Pals (Moderation, Chefredakteur top agrar), Prof. Dr. Uwe Latacz-Lohmann (Universität Kiel), Prof. Dr. Jana Zinkernagel (Hochschule Geisenheim University), Dr. Carsten Malisch (Universität Kiel)

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In ihrem Finanzierungsleitfaden gibt die Rentenbank interessierten Landwirten Informationen und Tipps rund um den Agrarkredit.

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