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Betrieblichen Finanzierungsbedarf sichern - entspannt planen

 

Gezielte Förderung

Betriebsmittel für die Aquakultur & Fischwirtschaft

Mit unserem Förderprogramm "Betriebsmittel" sichern wir den betrieblichen Finanzierungsbedarf von Unternehmen der Fischwirtschaft in Deutschland. Junge Unternehmer unter 41 Jahren erhalten einen zusätzlichen Zinsbonus ("Top-Konditionen").

Vielfaeltige Einsatzbereiche

Vielfältige Einsatzbereiche

Wir finanzieren den Kauf von Betriebsmitteln wie zum Beispiel den Kauf von Futter.


Antragsberechtigt sind Unternehmen der Aquakultur, der Fischerei sowie der Verarbeitung und Vermarktung von Fischereierzeugnissen in Deutschland. Unternehmen, die die KMU-Kriterien nicht erfüllen, sind zu beihilfefreien Konditionen antragsberechtigt.


Ihnen steht eine große Bandbreite an Kredittypen zur Verfügung.

In diesem Programm erhalten Sie grundsätzlich Kredite zu Basis bzw. zu den besonders günstigen Top-Konditionen (Jungunternehmer der Aquakultur und Fischwirtschaft unter 41 Jahren).

Konditionen

Die in den Zinssätzen enthaltene Marge der Hausbanken ist nach dem Risikogerechten Zinssystem (RGZS) abhängig von Ihrer Bonität und den eingebrachten Sicherheiten.

Informationen zum Risikogerechten Zinssystem (RGZS) (PDF)

Die Zinssätze können Beihilfen nach EU-Recht enthalten. Für alle Verwendungszwecke bieten wir Ihnen immer auch beihilfefreie Konditionen an.

Es stehen Ihnen zahlreiche Kredittypen zur Verfügung.

Die Kredite sollen je Betrieb und Jahr 10 Mio. EUR nicht übersteigen. Im Einzelfall können wir jedoch auch darüber hinausgehende Beträge finanzieren. Der maximal zulässige Darlehensbetrag je Kreditnehmer ist durch die EU-rechtlichen Vorschriften begrenzt.

Unsere Darlehen werden über Ihre Hausbank ausgelegt – Fragen Sie dort nach den Rentenbank-Förderprogrammen. Die Darlehen sind banküblich zu besichern.



Darlehensrechner

Mit unserem Darlehensrechner können Sie Beispielrechnungen für Ihren Rentenbank-Kredit erstellen. Und das inklusive Zins- und Tilgungsplan sowie Beihilfenwert.

zum Darlehensrechner

Geschäftsjahr 2018: Flaute bei Windkraftfinanzierungen dämpft Förderkreditnachfrage bei der Rentenbank

1. Februar 2019

Frankfurt. Die Landwirtschaftliche Rentenbank verzeichnete im Geschäftsjahr 2018 – ausgehend von dem hohen Vorjahresniveau - eine rückläufige Nachfrage nach ihren Programmkrediten. Ursache dafür war ein starker Rückgang bei Windenergiefinanzierungen, ausgelöst durch eine Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Dieser Rückgang konnte durch Zuwächse in den Fördersparten „Agrar- und Ernährungswirtschaft“ und „Ländliche Entwicklung“ nur teilweise kompensiert werden. In der Sparte „Landwirtschaft“ blieb das Neugeschäft weitgehend stabil. Insgesamt ging das Neugeschäft mit Programmkrediten der deutschen Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum auf 6,7 Mrd. Euro zurück (2017: 7,4 Mrd. Euro).

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Förderfinanzierungen für Maschinen gestiegen

Die Fördersparte „Landwirtschaft“ hatte 2018 mit 2,1 Mrd. Euro (2,2 Mrd. Euro) den größten Anteil am Förderneugeschäft mit Programmkrediten. Während hier die Finanzierungsnachfrage für Maschinen stieg, waren Finanzierungen für Gebäude und Flächen weniger gefragt.

Durch die Wetterextreme im Jahr 2018 erhöhte sich die Nachfrage nach Liquiditätssicherungsdarlehen auf 30,8 Mio. Euro (11,2 Mio. Euro). „Die Wetterextreme im abgelaufenen Jahr haben viele Betriebe hart getroffen. Um ihnen bei der Bewältigung von Liquiditätsengpässen zu helfen, haben wir unser Liquiditätssicherungsprogramm im Juni 2018 geöffnet. Oft tritt der Engpass aber erst zeitverzögert ein. Deshalb werden wir das Programm mindestens bis Dezember 2019 für die Antragstellung offenhalten“, so Horst Reinhardt, Sprecher des Vorstands der Rentenbank.

Mit ihrer Fördersparte „Agrar- und Ernährungswirtschaft“ richtet sich die Rentenbank an Betriebe, die der Landwirtschaft vor- oder nachgelagert sind. Hier stieg das Förderneugeschäft weiter an und lag 2018 bei 1,2 Mrd. Euro (1,1 Mrd. Euro). Wie in der Sparte „Landwirtschaft“ erhöhte sich auch hier der Finanzierungsbedarf für Maschinen deutlich.

In der Sparte „Ländliche Entwicklung“ stieg die Nachfrage nach Programmkrediten ebenfalls an. Im Jahr 2018 wurden hier Förderdarlehen in Höhe von knapp 2,0 Mrd. Euro (1,8 Mrd. Euro) vergeben. Grund dafür war die höhere Nachfrage der Landesförderinstitute nach Globaldarlehen, mit denen insbesondere Infrastrukturmaßnahmen im ländlichen Raum finanziert werden.

Stark rückläufig war hingegen die Nachfrage nach Programmkrediten in der Fördersparte „Erneuerbare Energien“. Nachdem das Neugeschäft im Jahr 2017 auf 2,4 Mrd. Euro kräftig angezogen hatte, lag es 2018 nur noch bei 1,4 Mrd. Euro. Ausschlaggebend dafür waren Änderungen des EEG und ein dadurch ausgelöster erheblicher Rückgang der Windenergiefinanzierungen. Dagegen hat sich die Nachfrage nach Finanzierungen für Fotovoltaikanlagen mehr als verdoppelt. Die Nachfrage nach Förderdarlehen für die Flexibilisierung der Stromerzeugung von Biogasanlagen stieg ebenfalls deutlich.

Förderbeiträge leicht gestiegen

Für die Zinsbezuschussung ihrer Programmkredite setzte die Rentenbank 2018 63,2 Mio. Euro aus eigenen Erträgen ein. Auch den zur Ausschüttung vorgesehenen Bilanzgewinn in Höhe von 15,8 Mio. Euro verwendete die Rentenbank vollständig für Förderzwecke. Hinzu kamen 5,0 Mio. Euro an Zuschüssen zum Programm „Forschung für Innovationen in der Agrarwirtschaft“. Einschließlich der sonstigen Förderbeiträge summierten sich die Förderbeiträge der Rentenbank 2018 auf insgesamt 84,2 Mio. Euro (83,4 Mio. Euro).

Euro-Medium-Term-Notes (EMTN) blieben wichtigstes Refinanzierungsmittel

Im Geschäftsjahr 2018 nahm die Rentenbank 11,3 Mrd. Euro (12,4 Mrd. Euro) Kapitalmarktmittel mit Laufzeiten von mehr als zwei Jahren auf. Wie schon im Vorjahr war der Euro mit 54 % die wichtigste unter den Emissionswährungen, gefolgt vom US-Dollar, der auf einen Anteil von 24 % kam. Die Emissionen der Rentenbank wurden zu 83 % bei ausländischen Investoren platziert. Die wichtigste Investorengruppe waren Geschäftsbanken mit 39 %. Das EMTN-Programm trug mit 9,7 Mrd. Euro (9,4 Mrd. Euro) 86 % zum gesamten Emissionsvolumen bei. Die Rentenbank profitiert unverändert in allen Laufzeiten von ihrem exzellenten Marktzugang.

Betriebsergebnis gesunken

Das vorläufige Betriebsergebnis vor Risikovorsorge und Bewertung sank gegenüber dem Vorjahr um 7,5 % auf 207,1 Mio. Euro (223,8 Mio. Euro). Das ist u. a. auf den um 3,4 % auf 295,1 Mio. Euro (305,6 Mio. Euro) gesunkenen Zinsüberschuss zurückzuführen. Das andauernde Niedrigzinsumfeld wirkte sich negativ auf die erzielbaren Margen und auch die Anlagerenditen bei den Eigenmittelinvestitionen aus. Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich um 3,6 % auf 71,8 Mio. Euro (69,3 Mio. Euro), hauptsächlich aufgrund gestiegener Aufwendungen für Personal und für Bankenaufsicht.

Nach Risikovorsorge und Bewertung sowie der vorgesehenen Rücklagendotierung rechnet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2018 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 63,0 Mio. Euro (61,0 Mio. Euro).

Bilanzsumme nahezu konstant – Kapitalquoten gesteigert

Die Bilanzsumme blieb zum 31.12.2018 mit 90,2 Mrd. Euro (90,8 Mrd. Euro) gegenüber dem Vorjahreswert fast unverändert. Allerdings erhöhte die Rentenbank ihre Kapitalquoten auf Basis der EU-Bankenverordnung (CRR) erneut. Die Kernkapitalquote stieg zum Jahresultimo 2018 auf 29,7 % (27,8 %) und die Gesamtkapitalquote auf 31,2 % (29,7 %). Die Quoten lagen damit weiterhin deutlich über den für die Rentenbank geltenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen.

Kennzahlen 2018

 

Hintergrund:

Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags fördert sie agrarbezogene Vorhaben durch zinsgünstige Finanzierungen, die sie wettbewerbsneutral über die Hausbanken vergibt. Sie refinanziert Banken, Sparkassen und Gebietskörperschaften mit Bezug zum ländlichen Raum. Die Gewinnverwendung unterliegt ebenfalls dem Förderauftrag. Die Bank ist eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts, deren Grundkapital von der Land- und Forstwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland aufgebracht wurde. Die Förderbank refinanziert sich an den Finanzmärkten und gehört zu den wenigen Triple-A-Adressen Deutschlands.

 

Diese Pressemitteilung enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf gegen­wär­ti­gen Erwartungen, Annahmen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit ver­füg­baren Informationen basieren. Hierbei handelt es sich insbesondere um Aussagen hinsichtlich unserer Pläne, Geschäftsstrategien und -aussichten. Wörter wie "erwarten", "antizipieren", "be­ab­sich­tigen", "planen", "glauben", "anstreben", "schätzen" und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche zu­kunfts­ge­rich­teten Aussagen. Diese Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zu­künf­tigen Entwick­lungen zu verstehen, sondern sie sind vielmehr von Faktoren abhängig, die Risi­ken und Unwägbarkei­ten beinhalten und auf Annahmen beruhen, die sich ggf. als unrichtig er­wei­sen. Sofern keine anders lautenden gesetzlichen Bestimmungen bestehen, können wir keine Ver­pflich­tung zur Aktualisierung der zukunftsgerichteten Aussagen nach Veröffentlichung dieser In­for­ma­tion übernehmen.

 

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Rentenbank senkt Zinsen

18. Januar 2019

Die Landwirtschaftliche Rentenbank in Frankfurt am Main hat die Zinssätze ihrer Förderkredite entsprechend der Zinsent­wicklung an den Kapitalmärkten um bis zu 0,15 Prozentpunkte (nominal) gesenkt.

© Adam Gryko/Shutterstock.com

Innerhalb der besonders günstigen „Top-Konditionen“ liegt der Sollzinssatz in der günstigsten Preis­klasse (A) bei einer Laufzeit und Zinsbindung von 10 Jahren mit einem tilgungsfreien Jahr jetzt bei effektiv 1,10 Prozent; bei einer Laufzeit von 20 Jahren und einer Zins­bindung von 10 Jahren mit einem tilgungsfreien Jahr sind es jetzt effektiv 1,41 Prozent.

Die Förderprogramme der Rentenbank richten sich unter an­derem an Unternehmen der Agrar-, Ernährungs- und Forst­wirtschaft sowie Unternehmen im Bereich Fischerei oder er­neuerbarer Energien und dienen der Finanzierung von Inves­ti­­tionen oder Betriebsmitteln.

Die Programmkredite der deutschen Förderbank für die Agrar­­wirtschaft und den ländlichen Raum dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln, z. B. Zuschüssen, eingesetzt werden, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeober­gren­zen ein­gehalten werden. Bei allen Förderdarle­hen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu rich­ten. In Ab­hängigkeit von der Bonität und der Wert­haltigkeit der Sicher­­heiten nehmen die Hausbanken die Einstu­fung in die je­weilige Preisklasse vor.

Service-Nummer Kreditanfragen: 069/2107-700

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Die Rolle des Lebensmitteleinzelhandels in der Wertschöpfungskette - Studienförderung der Rehwinkel-Stiftung

14. Dezember 2018

Die Edmund Rehwinkel-Stiftung der Rentenbank fördert im Jahr 2019 Studien, die das Thema „Die künftige Rolle des Lebensmitteleinzelhandels in der Wertschöpfungskette – Chancen, Perspektiven, Risiken“ wissenschaftlich behandeln. Bis zum 28. Januar 2019 nimmt die Stiftung Anträge dazu entgegen. Die vollständige Ausschreibung ist zu finden unter www.rehwinkel-stiftung.de.

Edmund-Rehwinkel-Stiftung

Der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) steht vor großen Herausforderungen. Diese werden vor allem durch gesellschaftliche Entwicklungen und damit verbundene Trends geprägt. Der LEH muss Produkte anbieten, die diesen Trends gerecht werden. Zugleich erwarten Verbraucher absolut sichere und preiswerte Nahrungsmittel. Das führt dazu, dass Standards mehr und mehr auch durch den LEH gesetzt werden. Landwirte nehmen das in ihrem zunehmend direkteren Geschäftsverhältnis zum LEH schon heute deutlich wahr. Für die weitere Zusammenarbeit wird entscheidend sein, wie Landwirte mit den steigenden Anforderungen des LEH umgehen, ob und wie Verhandlungen auf Augenhöhe möglich sind – aber auch, inwieweit die mit den höheren Standards verbundenen Kosten honoriert werden.

Die Ergebnisse der geförderten Studien stellt die Edmund Rehwinkel-Stiftung auf ihrem Symposium 2020 vor und veröffentlicht sie in der „Schriftenreihe der Rentenbank“.


Service:
Die Edmund Rehwinkel-Stiftung der Landwirtschaftlichen Rentenbank wurde 1974 zur Erinnerung an den früheren Bauernpräsidenten und langjährigen Vorsitzenden des Verwaltungsrates der Rentenbank ins Leben gerufen. Ziel der Stiftung ist die Förderung von agrarbezogener Wissenschaft und Forschung. Die Stiftung schreibt dazu einmal im Jahr ein aktuelles Schwerpunktthema aus. Interessierte können sich darauf mit einer Projektskizze um Förderung bewerben. Darüber hinaus vergibt die Stiftung Stipendien an Studierende, die ihren Master mit agrar- oder ernährungswissenschaftlichem Schwerpunkt an einer deutschen Hochschule absolvieren. Unter dem Titel „Wissenschaft.Praxis.Dialog“ fördert die Stiftung zusätzlich den Austausch zwischen der forschenden Wissenschaft und der land- sowie ernährungswirtschaftlichen Praxis. Nähere Informationen unter www.rehwinkel-stiftung.de

 

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Finanzierungs­leitfaden

In ihrem Finanzierungsleitfaden gibt die Rentenbank interessierten Landwirten Informationen und Tipps rund um den Agrarkredit.

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