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Liquidität sichern - zukunftsfähig bleiben

 

Gezielte Förderung

Liquiditätssicherung in der Landwirtschaft

Mit diesem Programm fördern wir landwirtschaftliche Betriebe, die aufgrund von Wetterextremen, Pflanzen- oder Tierkrankheiten unerwartet starke Umsatzeinbußen oder Kostensteigerungen zu verkraften haben. Das Programm wird bedarfsabhängig angeboten und in Krisensituationen einfach und schnell bereitgestellt.

Zugangsvoraussetzungen

Das Rentenbank-Programm Liquiditätssicherung

Antragsberechtigt sind:

  • Futterbau- sowie Veredlungsbetriebe (einschließlich Ferkelerzeuger), die aufgrund niedriger Erzeugerpreise und/oder höherer Kosten, beispielsweise für notwendige Futterzukäufe, Liquiditätsbedarf haben
  • Unternehmen der Landwirtschaft, des Garten- und Weinbaus, die aufgrund der Frühjahrsfröste in 2017 Ertragseinbußen und/oder Kostensteigerungen zu verzeichnen haben (bis 30.6.2018)
  • Unternehmen der Landwirtschaft, des Garten- und Weinbaus, die aufgrund der Trockenheit in 2017 Ertragseinbußen und/oder Kostensteigerungen zu verzeichnen haben (bis 30.6.2018)


Es werden Ratendarlehen mit einer Laufzeit von 4, 6 oder 10 Jahren angeboten. Alle Varianten sind mit einem tilgungsfreien Jahr ausgestattet.


Die Betriebe müssen deutliche Ergebnisrückgänge gegenüber der Hausbank nachweisen, also mindestens 30 % im jeweils betroffenen Betriebszweig.


Details entnehmen Sie bitte unseren Programmbedingungen Liquiditätssicherung.

Forstwirtschaft: Zuschüsse des Freistaats Bayern für Programmkredite bei Sturmschäden

Am 18. August 2017 haben orkanartige Sturmböen schwere Schäden in bayerischen Wäldern verursacht. Der Freistaat Bayern stellt daher Zuschüsse bei der Aufnahme von Rentenbank-Darlehen für die betroffenen Waldbesitzer und –bewirtschafter bereit.

Weitere Informationen finden Sie in der Programminformation Nr. 7 / 2017.

 

Bürgschaftsprogramm des Bundes für Milchviehbetriebe

Ab 2. Januar 2017 können Hausbanken Bürgschaften für Liquiditätssicherungsdarlehen an Milchviehbetriebe bei der Rentenbank beantragen. Das Förderangebot ist befristet bis Ende 2018.

Rentenbank hebt Zinsen an

12. Juni 2018

Die Landwirtschaftliche Rentenbank in Frankfurt am Main hat die Zinssätze ihrer Förderkredite entsprechend der Zinsent­wicklung an den Kapitalmärkten um bis zu 0,15 Prozent­punkte (nominal) angehoben. Innerhalb der besonders günstigen „Top-Konditionen“ liegt der Sollzinssatz in der günstigsten Preisklasse (A) bei einer Laufzeit und Zinsbindung von 10 Jahren mit einem tilgungsfreien Jahr jetzt bei effektiv 1,36 Prozent; bei einer Laufzeit von 20 Jahren und einer Zinsbindung von 10 Jahren mit einem tilgungsfreien Jahr sind es jetzt effektiv 1,61 Prozent.

© Adam Gryko/Shutterstock.com

Die Förderprogramme der Rentenbank richten sich unter anderem an Unternehmen der Agrar-, Ernährungs- und Forstwirtschaft sowie Unternehmen im Bereich Fischerei oder erneuerbarer Energien und dienen der Finanzierung von Investitionen oder Betriebsmitteln.

Die Programmkredite der deutschen Förderbank für die Agrar­wirtschaft und den ländlichen Raum dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln, z. B. Zuschüssen, eingesetzt werden, soweit die von der EU vorgegebenen Bei­hilfeobergren­zen eingehalten werden. Bei allen Förderdarle­hen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von der Bonität und der Wert­haltigkeit der Sicherheiten nehmen die Hausbanken die Einstu­fung in die jeweilige Preisklasse vor.

Service-Nummer Kreditanfragen: 069/2107-700

Innovative Agrarpolitik nach 2020 – Edmund Rehwinkel-Stiftung präsentiert Forschungsergebnisse

6. Juni 2018

Wenn es nach den Landwirten geht, sollte die zukünftige Agrarpolitik weniger bürokratisch sein und einen finanziellen Ausgleich für die Umsetzung höherer Sozial-, Umwelt-, Tierwohl- und Verbraucherschutzstandards beinhalten. Außer­dem wünschen sich die Landwirte eine stärkere Verhandlungsposition gegenüber dem Handel. Zu diesen Ergebnissen kommt eine unter der Leitung von Professor Dr. Uwe Latacz-Lohmann (Universität Kiel) durchgeführte Befragung.

ERS_Foto-Symposium_2018 (druckfähig)

Dass die gesellschaftlich geforderte Extensivierung der heimischen Produktion eine Anhebung der öffentlichen Zuwendungen voraussetzt, weil die Betriebe sonst nicht mehr wettbewerbsfähig wären, bestätigen auch Berechnungen von Dr. Frederick Volckens und Carl-Christian Meyer (Betriebswirtschaftliches Büro Göttingen GmbH).

Beides sind Ergebnisse aus wissenschaftlichen Forschungsarbeiten zum Thema „Innovative Agrarpolitik nach 2020“, welche die Edmund Rehwinkel-Stiftung der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert und bei ihrem jährlichen Symposium in Berlin vorgestellt hat. Dort präsentierten auch Prof. Dr. Martin Odening (HU Berlin) und Prof. Dr. Oliver Mußhoff (Universität Göttingen), Prof. Dr. Vera Bitsch und Andreas Gabriel (TU München) sowie Dr. Kirsten Boysen-Urban (Universität Hohenheim) ihre Forschungsergebnisse zu den Themen Preis- und Ertragsrisiken, Betriebsnachfolge sowie Sicherheitsnetze in der GAP. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Ludger Schulze Pals (Chef­redakteur des Magazins „top agrar“).

Der Sprecher des Vorstands der Rentenbank und Vorstandsvorsitzende der Edmund Rehwinkel-Stiftung, Dr. Horst Reinhardt, würdigte die Arbeiten als wichtige Beiträge zur aktuellen agrarpolitischen Diskussion. „Die Studien analysieren zentrale Herausforderungen der Gemeinsamen Agrarpolitik und liefern zugleich konkrete Politikempfehlungen für die Grundausrichtung der kommenden Förderperiode“, so Reinhardt.

Bereits am Vorabend der Veranstaltung nutzten die Teilnehmer die Gelegen­heit zum Gedankenaustausch mit der französischen Botschafterin, Anne-Marie Descôtes. In ihrer Rede skizzierte sie die Ideen Frankreichs zur Weiterentwick­lung der Europäischen Union und verwies auf die Initiativen von Staats­präsi­dent Emmanuel Macron. Descôtes, die vor ihrer Berufung zur Botschafterin bereits viele Jahre in verschiedenen Positionen mit EU-Themen betraut war, zeigte interessante Perspektiven für die künftige Gemeinsame Agrarpolitik im Rahmen einer Neugestaltung auf. Sie betonte, dass Frankreich den Finan­zierungsvorschlag der Kommission für verbesserungsfähig hält und die Wah­rung des GAP-Haushalts fordert, um das jetzige Unterstützungsniveau zu halten. „Über die Finanzierung hinaus bilden die jüngsten Legislativvorschläge eine gute, aber ausbaufähige Arbeitsbasis für die Zukunft der GAP. Sie eröffnen neue Möglichkeiten zur Strukturierung der Agrarsektoren und zur Förderung einer nachhaltigeren Landwirtschaft. So können wir die Ernährungssouveränität in der Zukunft verbürgen“, sagte die Botschafterin.

Die Forschungsbeiträge sind in Band 34 der „Schriftenreihe der Rentenbank“ veröffentlicht und können kostenlos bestellt werden (Tel. 069/2107-363; Fax -6447). Dieser und frühere Bände der Schriftenreihe sind auch als PDF auf der Homepage der Rentenbank kostenlos abrufbar (https://www.rentenbank.de/ueber-uns/publikationen/schriftenreihe/).

 

Service:

Die Edmund Rehwinkel-Stiftung der Landwirtschaftlichen Rentenbank wurde 1974 zur Erinnerung an den früheren Bauernpräsidenten und langjährigen Vorsitzenden des Verwaltungsrates der Rentenbank ins Leben gerufen. Ziel der Stiftung ist die Förde­rung von agrarbezogener Wissenschaft und Forschung. Die Stiftung schreibt dazu ein­mal im Jahr ein aktuelles Schwerpunktthema aus. Interessierte können sich darauf mit einer Projektskizze um Förderung bewerben. Darüber hinaus vergibt die Stiftung Stipendien an Studierende, die ihren Master mit agrar- oder ernährungswissenschaft­lichem Schwerpunkt an einer deutschen Hochschule absolvieren. Unter dem Titel „Wissenschaft.Praxis.Dialog“ fördert die Stiftung zusätzlich den Austausch zwischen der forschenden Wissenschaft und der land- sowie ernährungswirtschaftlichen Praxis. Nähere Informationen unter http://www.rehwinkel-stiftung.de/.

Rentenbank senkt Zinsen

30. Mai 2018

Die Landwirtschaftliche Rentenbank in Frankfurt am Main hat die Zinssätze ihrer Förderkredite entsprechend der Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten um bis zu 0,15 Prozentpunkte (nominal) gesenkt.

© Adam Gryko/Shutterstock.com

Innerhalb der besonders günstigen „Top-Konditionen“ liegt der Sollzinssatz in der günstigsten Preisklasse (A) bei einer Laufzeit und Zinsbindung von 10 Jahren mit einem tilgungsfreien Jahr jetzt bei effektiv 1,21 Prozent; bei einer Laufzeit von 20 Jahren und einer Zinsbindung von 10 Jahren mit einem tilgungsfreien Jahr sind es jetzt effektiv 1,46 Prozent.

Die Förderprogramme der Rentenbank richten sich unter anderem an Unternehmen der Agrar-, Ernährungs- und Forstwirtschaft sowie Unternehmen im Bereich Fischerei oder erneuerbarer Energien. Sie dienen der Finanzierung von Investitionen oder Betriebsmitteln.

Die Programmkredite der deutschen Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln, z. B. Zuschüssen, eingesetzt werden, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen eingehalten werden. Bei allen Förderdarle­hen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von der Bonität und der Wert­haltigkeit der Sicherheiten nehmen die Hausbanken die Einstu­fung in die jeweilige Preisklasse vor.


Service-Nummer Kreditanfragen: 069/2107-700

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In ihrem Finanzierungsleitfaden gibt die Rentenbank interessierten Landwirten Informationen und Tipps rund um den Agrarkredit.

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