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Pressebereich der Rentenbank

Aktuelle Presseinformationen

Pressemitteilung |
29. Januar 2026

Geschäftsjahr 2025 der Rentenbank: Weichen für solides Neugeschäft in allen Fördersparten wurden richtig gestellt

Frankfurt. Die Landwirtschaftliche Rentenbank beendete ihr Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Ausbau der Förderaktivitäten. Das Neugeschäft bei den Programmkrediten stieg über alle Sparten hinweg um 82,1 % auf 6,6 Mrd. EUR (2024: 3,6 Mrd. EUR). Der Anteil der Sparten „Landwirtschaft“, „Agrar- und Ernährungswirtschaft“ sowie „Ländliche Entwicklung“ beträgt daran rd. 73 %. Das Neugeschäft in diesen drei Sparten erhöhte sich insgesamt um 35,8 % auf rd. 4,8 Mrd. Euro (2024: 3,5 Mrd. Euro). Die Sparte „Erneuerbare Energien“ belebte sich wie erwartet über die Normalisierung der Zinskurve und erhöhte sich auf 1,8 Mrd. EUR (2024: 76,1 Mio. EUR). Das neu geschaffene Produktfeld „Zuschuss aus eigenen Mitteln“ mit dem Fokus Klimabilanzierung traf den Bedarf der Endkreditnehmer ideal und erfreut sich massiver Nachfrage.

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Pressemitteilung |
20. Januar 2026

Rentenbank-Agrarbarometer: Landwirtschaft im Stimmungstief, große Investitionen bleiben aus

Frankfurt. Die Stimmung in der deutschen Landwirtschaft hat sich laut aktuellem Rentenbank-Agrarbarometer weiter verschlechtert. Das Agrar-Geschäftsklima sank von -1,1 auf -2,4 Punkte und verdeutlicht die zunehmende Unsicherheit in der Branche. Besonders der Blick in die Zukunft fällt für viele Landwirtinnen und Landwirte kritisch aus. Trotzdem sind sie bereit, sich weiterzuentwickeln und gezielt in Innovationen zu investieren. Das gesunkene durchschnittliche Investitionsvolumen deutet jedoch darauf hin, dass sich die Betriebe derzeit eher auf Ersatzinvestitionen und kleinere Maßnahmen konzentrieren, anstatt große Projekte umzusetzen.

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Pressemitteilung |
12. Januar 2026

„Bioeconomy Deep Dive“: Lignin kann zum Gamechanger für mehr Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit in der Industrie werden

Frankfurt. Lignin ist ein natürliches Biopolymer, das in den Zellwänden von Pflanzen vorkommt und weltweit in großen Mengen als Nebenprodukt der Papier- und Zellstoffindustrie anfällt. Dank seiner vielseitigen Eigenschaften eröffnet Lignin zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten – etwa als Ausgangsstoff für biobasierte Kunststoffe, Bindemittel, Kosmetikprodukte, Batteriematerialien und Baustoffe. Damit nimmt Lignin eine zentrale Rolle bei der Entwicklung nachhaltiger Alternativen zu fossilen Rohstoffen wie Erdöl oder Kohle ein. Trotz seines enormen Potenzials wird Lignin bislang nur begrenzt stofflich genutzt. Wirtschaftliche und regulatorische Hürden erschweren die Markteinführung innovativer Lignin-basierter Produkte. Es fehlen einheitliche Standards, und die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren der Wertschöpfungskette ist noch ausbaufähig. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Analyse der Lignin-Wertschöpfungskette im Rahmen der „Bioeconomy Deep Dives“, die vom Innovationshub RootCamp im Auftrag der Landwirtschaftlichen Rentenbank und des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) durchgeführt wurde. Die Studie zeigt konkrete Lösungswege auf, wie Lignin zum Schlüsselrohstoff der Bioökonomie werden kann.

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